{"id":680,"date":"2015-09-03T10:31:44","date_gmt":"2015-09-03T08:31:44","guid":{"rendered":"http:\/\/saecimds.com\/?page_id=680"},"modified":"2022-01-19T14:03:58","modified_gmt":"2022-01-19T13:03:58","slug":"nachrufe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/saecimds.com\/de\/nachrufe\/","title":{"rendered":"Nachrufe"},"content":{"rendered":"<p>Mitglieder unseres S\u00e4kularinstitutes leben ihr Berufsapostolat meist unerkannt in der Welt. Das Entscheidende ist ihr Wirken f\u00fcr das Reich Gottes und nicht die pers\u00f6nliche Anerkennung. Auf diese Weise versuchen sie, den Grundsatz umzusetzen, den schon der heilige Ignatius von Loyola gepr\u00e4gt hat. Dieser lautet: &#8222;Alles zur gr\u00f6\u00dferen Ehre Gottes!&#8220;<\/p>\n<p>Wenn hier die Nachrufe aufscheinen, so ist dies eine M\u00f6glichkeit, im Nachhinein auf das Wirken von Mitgliedern inmitten der Welt hinzuweisen.<\/p>\n<p><strong>Nachruf f\u00fcr Kathleen Green (<\/strong>08.05.1927 &#8211; 07.05.2021)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Kathleen Green, die keine Katholikin war, wurde in Nordirland zur Schule geschickt, wo die Familie lebte.\u00a0Ihre Familie, wie der Gro\u00dfteil der nicht katholischen Bev\u00f6lkerung in Nordirland,\u00a0 wollte nichts mit Katholiken oder dem katholischen Glauben zu tun haben.\u00a0Kathleen wurde trotzdem in ihren fr\u00fchen 20ern oder sp\u00e4ten Teenagerjahren katholisch. Die Familie war sehr dagegen, ein Cousin, der ein anglikanischer Bischof war, sprach nie wieder mit ihr.<\/p>\n<p>Am 16. Juli 1987 trat sie in das S\u00e4kularinstitut \u201eOur Lady of the Way\u201c (ab 2012 \u201eMadonna della Strada) ein, wo sie<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 am 12.08.1990 ihre Erste Hingabe (Bezeichnung f\u00fcr die Gel\u00fcbde) ablegte.<\/p>\n<p>Um mit einer Mitschwester gemeinsam die Ewige Hingabe feiern zu k\u00f6nnen, wartete sie noch ein Jahr l\u00e4nger und besiegelte<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 am 18.09.1997 mit der Ewigen Hingabe im S\u00e4kularinstitut ihre Treue in der Nachfolge Jesu.<\/p>\n<p>Es ist der Verdienst von Kathleens Glaubens\u00fcberzeugung, dass ihr Vater katholisch wurde, ihre Mutter, die sie 11 Jahre lang pflegte, wurde ebenfalls katholisch, bevor sie starb.<\/p>\n<p>Kathleens einziger Bruder war \u00e4lter als sie, heiratete, hatte aber keine Kinder. Er und seine Frau wurden in sp\u00e4teren Jahren Qu\u00e4ker. Er verstarb kurz vor ihr.\u00a0\u00a0Kathleen war als Musikerin im National Symphony Orchestra of Ireland\u00a0t\u00e4tig (fr\u00fcher bekannt als\u00a0RT\u00c9 Symphony Orchestra,\u00a0es war das konzertante Radioorchester von\u00a0<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Raidi%C3%B3_Teilif%C3%ADs_%C3%89ireann\">Raidi\u00f3 Teilif\u00eds \u00c9ireann<\/a>) und spielte dort die Bratsche.<\/p>\n<p><strong>Erinnerungen:<\/strong><\/p>\n<p>Unter anderem erz\u00e4hlte Kathleen bei einem Besuch der Generalleiterin, dass sie vor ihrer T\u00e4tigkeit als Symphonikerin als Journalistin arbeitete und auch unter einem Decknamen Romane und Kinderb\u00fccher schrieb. Mit dieser Zusatzeinnahme schaffte sie es leichter, ihr kleines H\u00e4uschen zu bezahlen.\u00a0<br \/>Ihr Motto war zeitlebens: \u201eFr\u00f6hlichkeit\u201c. Auch wenn die Kr\u00e4fte schwinden, so sollen die Menschen doch ein fr\u00f6hliches Gesicht an ihr sehen.<\/p>\n<p>Von Mary Peyton<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Nachruf f\u00fcr Hilde Maria Kriedlo <\/strong>(26.07.1923\u00a0 &#8211;\u00a0 17.03.2021)<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Hilde Maria, wurde als Hildegard Kridlo, am 26.07.1923 in Sierndorf\/March, in Nieder\u00f6sterreich geboren. Mit 11 Jahren \u00fcbersiedelte die Familie nach Linz. Da ihr Vater hier Arbeit fand. In Linz wurde sie gefirmt. Die Familie war nicht sehr gl\u00e4ubig.\u00a0Hilde kam nach der Pflichtschule nach Wien, um den Krankenpflegeberuf zu erlernen und schloss mit dem Diplom der Kinderkrankenschwester ab.\u00a0Zuerst arbeitete sie in Haid bei Linz, in einem S\u00e4uglingsheim.<\/p>\n<p>1956 wurde in Linz die Kinderklinik gebaut, wo sie als Schwester Hildegund zu arbeiten begann. Sie wurde Stationsschwester auf der chirurgischen Station.<\/p>\n<p>Ein Primar sagte einmal, wenn jemand aus der Verwandtschaft ins Spital muss, dann nur auf die Station von Sr. Hildegund.<\/p>\n<p>Hilde Maria war bekannt als \u201epraktische\u201c Schwester, mit Hausverstand und viel Kompetenz. Damals war der Krankenhausaufenthalt der Kinder noch viel l\u00e4nger als heute. z.B. Bei einer Blinddarmoperation war ein Kind zumindest 2 Wochen im Spital.\u00a0Hilde war sehr bem\u00fcht, die Kinder zu besch\u00e4ftigen. Mit viel Talent leitete sie Bastelstunden und die Kinder lernten auch Theaterspielen.\u00a0So kam es, dass die Feste des Jahres nicht unbeachtet blieben. Z. B.: an Weihnachten, wurde ein Hirtenspiel aufgef\u00fchrt, auch Ostern oder der Fasching wurden geb\u00fchrend gefeiert.<\/p>\n<p>Die Geburts\u2013 und Namenstage der Kinder verga\u00df Hilde nie.\u00a0Ein Priester, der Krankenhausseelsorger war, sagte \u00fcber Hilde: \u201eIch habe so geweint als\u00a09j\u00e4hriger, als ich vom Spital entlassen wurde. So wohl und beheimatet, hab ich mich bei Sr. Hildegund gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Ich lernte Hilde Maria kennen, als sie schon in Pension war. In der Kinderklinik wurde noch von ihr gesprochen als strenge, aber gerechte Stationsschwester. Bei ihr z\u00e4hlte vor allem menschliche G\u00fcte, Zuwendung und Liebe zu den Kranken, verbunden mit kompetenter Pflege.\u00a0Vom Krankenpflegeverband wurden Exerzitien angeboten. Da nahm Hilde Maria teil und versp\u00fcrte den Ruf Gottes zur engeren Nachfolge.<\/p>\n<p>Einige Jahre str\u00e4ubte sie sich dagegen. \u2013\u201eNein doch nicht ICH\u201c<\/p>\n<p>Die ignatianische Spiritualit\u00e4t der Jesuiten sprach sie aber sehr an.<\/p>\n<p>Bei einem Stationsschwesternkurs lernte sie Elfriede aus unserer Gemeinschaft kennen. Durch sie erfuhr sie vom S\u00e4kularinstitut \u201eUnserer lieben Frau vom Wege\u201c. Hilde ersuchte um Aufnahme und wurde von der Generalleiterin Maria Elisabeth aufgenommen.<\/p>\n<p>Am 08.08. 1959 legte sie in Matrei am Brenner, die 1. Hingabe ab.\u00a0Die Ewige Hingabe legte sie am 05.06. 1965 ab.<\/p>\n<p>Zweimal konnte ich mit Hilde in den Urlaub ans Meer fahren, \u2013 nach Kreta und Kroatien. Es waren unvergessliche Wochen, mit gemeinsamem Stundengebet, Erholung und nach M\u00f6glichkeit Besuch einer HL. Messe. Sie freute sich sehr, mit einer Mitschwester Urlaub machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Obwohl sie die letzten Jahre nicht mehr an den Gemeinschaftsveranstaltungen teilnehmen konnte, sie war schon an den Rollstuhl gebunden, nahm Hilde Maria noch regen Anteil am Leben der Gemeinschaft.\u00a0Das Gebet f\u00fcr die \u201eJungen\u201c war ihr ein Herzensanliegen. Besonders betete sie f\u00fcr ein Mitglied aus Prag. Sehr freute sie sich, als ich ihr ein Foto von ihr gab.\u00a0Als es ihr schon schwer fiel, ihre Wohnung zu pflegen \u00fcbersiedelte sie in ein von den Franziskusschwestern gef\u00fchrtes Altersheim. So hatte Hilde die M\u00f6glichkeit, t\u00e4glich die HL. Messe mitzufeiern. Dies war f\u00fcr sie eine Kraftquelle.\u00a0<\/p>\n<p>Hilde Maria lebte wirklich \u201edie Hingabe\u201c. \u00d6fter sagte sie in ihren letzten Lebensjahren: Ich bete gerne: \u201eJa, Herr dein Wille geschehe, obwohl es mir nicht leicht f\u00e4llt, die Beschwerden des Alters anzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Am 21. Februar hatte Hilde Maria einen Schlaganfall, von dem sie sich nicht mehr erholte .Ihr Sprechen war schon sehr schwer zu verstehen, es war mehr ein Lallen.\u00a0Als ich sie am 17. M\u00e4rz 2021 besuchte, atmete sie sehr schwer. W\u00e4hrend ich ihre Hand hielt und betete, wurde ihr Atmen ruhiger, bis sie den letzten Atemzug machte.<\/p>\n<p>Gott m\u00f6ge unserer lieben Hilde, jetzt reichlich all das Gute lohnen, das sie in ihrem langen Leben gewirkt hat.<\/p>\n<p>Gerti\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Nachruf f\u00fcr Magda Anna Stadlinger (<\/strong>10.04 1930 \u2013 05.11.2020)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Magda.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1365\" src=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Magda-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Magda-150x150.jpg 150w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Magda-50x50.jpg 50w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unsere Magda wurde am 10. April 1930 in Munderfing, im Innviertel, in Ober\u00f6sterreich geboren. Ihr Taufname war Anna. Sie hatte 2 Geschwister. In Linz wurde sie gefirmt.\u00a0Sie wurde Volksschullehrerin und war jahrelang als Direktorin in der Schule in Kirchdorf\u00a0 am Inn t\u00e4tig. Von der Gemeinde erhielt sie daf\u00fcr auch den Ehrenring.<\/p>\n<p>Am 25. M\u00e4rz 1954 wurde sie pers\u00f6nlich von Maria Elisabeth \u2013 unserer Gr\u00fcnderin \u2013 in das S\u00e4kularinstitut \u201eMadonna della Strada\u201c, das damals noch\u00a0 Gemeinschaft \u201eUnsere Liebe Frau vom Wege\u201c, hie\u00df, aufgenommen.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Am 22. Juli 1956 legte sie in Puchberg die Erste Hingabe (Gel\u00fcbde) und<br \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 am 28. Juli 1962 die Ewige Hingabe ab.<\/p>\n<p>Trotz aller Herausforderungen war sie ihr ganzes Leben sehr mit der Gemeinschaft verbunden.<\/p>\n<p>Durch viele Jahre pflegte sie neben allen anderen Verpflichtungen ihre Schwester und konnte deshalb oft nur kurzfristig an Gemeinschaftstreffen teilnehmen. Umso mehr schmerzte es sie, dass sie auch nach deren Tod nicht mehr ganz zu Kr\u00e4ften kam und somit wegen zunehmender Altersbeschwerden nicht mehr an den Gemeinschaftsveranstaltungen teilnehmen konnte.<\/p>\n<p>Wenigstens ihr rundes Hingabejubil\u00e4um wollte sie noch im Kreise der Gemeinschaft feiern. Als besonderes Zeichen Ihrer Verbundenheit und ihres Dankes nahm sie \u2013 die Kosten nicht \u00a0scheuend \u2013 ein Taxi, um zum Abschluss unserer Exerzitien kommen zu k\u00f6nnen. Ihr Neffe best\u00e4tigte, dass die Gemeinschaft f\u00fcr seine Tante ein ganz pers\u00f6nlicher Lebensmittelpunkt war.<\/p>\n<p>Bis zum Beginn der Corona\u2013Pandemie fuhr sie noch mit dem Auto zur Heiligen Messe, was ihr immer sehr viel Kraft gab. Magda war, trotz zunehmender Altersbeschwerden, noch immer in ihrer Wohnung in Ried im Innkreis, wo sie seit der Pensionierung wohnte. Nach so manchem Krankenhausaufenthalt war sie immer wieder gl\u00fccklich nach Hause zu kommen. Gerne nahm sie mobile Pflegedienste in Anspruch. Bis ins hohe Alter war sie sehr aufgeschlossen und an allem interessiert. In ihrer Pfarre war sie jahrelang Lektorin und Rosenkranzvorbeterin. <br \/>Nach einer Corona-Infektion starb sie nur 8 Tage danach am 5. November 2020 ganz pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p>Der Herr vergelte ihr all das Gute, das sie gewirkt hat, ob im Beruf oder in der Gemeinschaft \u2013 und lasse Sie in Seiner Barmherzigkeit in die Ewige Freude eingehen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <br \/>Gerti<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Nachruf f\u00fcr Christel M\u00fcller <\/strong>(10.10.1937 \u2013 27.09.2020)<br \/>Geboren am 10.10.1937 in Koblenz, Deutschland, wo sie bis zu ihrem Tod im Haus ihrer Eltern\u00a0 gelebt hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Christel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1361\" src=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Christel-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Christel-150x150.jpg 150w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Foto-Christel-50x50.jpg 50w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Meine Erinnerungen an CHRISTEL<\/strong><strong style=\"font-size: inherit\">\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Meine Beziehung zu Christel M\u00fcller begann im Mai 1964. Damals nahmen wir beide in Salzburg am M\u00f6nchsberg, bei den Pallottinern an den Exerzitien unserer Gemeinschaft teil, um uns auf die ERSTE HINGABE vorzubereiten.<br \/>Am 16. 5.1964 erlebten wir beide dieses Fest mit viel Freude im Kreis unserer Gemeinschaft.<br \/>Seit diesem Tag hat uns dieses Datum besonders verbunden und es gab an diesem Gedenktag immer ein Telefonat, wo wir unsere Erinnerungen an die Erste Hingabe auffrischten.<\/p>\n<p>Christel f\u00fchlte sich den \u00f6sterreichischen Mitschwestern sehr verbunden und nahm oft und gerne an unseren Kontemplativen Exerzitien teil.\u00a0Damals litt sie schon sehr an ihrer Diabeteserkrankung. Ihr Sehverm\u00f6gen verschlechterte sich so sehr, dass sie nahezu blind wurde und ihren Beruf als Kosmetikerin nicht mehr aus\u00fcben und auch nicht mehr zu Gemeinschaftstreffen oder Exerzitien kommen konnte.<\/p>\n<p>Als isoliertes Mitglied wurde sie dem Gebiet Linz angeschlossen und stand in gutem telefonischem Austausch besonders mit ihrer Ratioschwester, (Kontaktperson zur Gemeinschaft und Vertrauensperson f\u00fcr Beratungen, Austausch&#8230;) welche dann bei den regelm\u00e4\u00dfigen Treffen berichtete. So war Christel trotz der Entfernung gut in die Gemeinschaft eingebunden.<\/p>\n<p>Durch die Begegnung mit Christel bei Kontemplativen Exerzitien des Institutes verst\u00e4rkte sich auch meine Beziehung zu ihr. So waren auch wir beide sehr oft in telefonischem Kontakt. Gerne tauschten wir unsere Erlebnisse und Meinungen aus, oftmals unter fr\u00f6hlichem Lachen.<\/p>\n<p>Wenige Wochen vor ihrem Tod erhielt ich wieder einen Anruf von ihr, wo sie sich nach dem Wohlergehen einzelnen Mitgliedern erkundigte.<\/p>\n<p>Es war schockierend als uns pl\u00f6tzlich am 27. September 2020, vormittags die Nachricht erreichte: \u201eChristel liegt im Spital und es geht ihr sehr schlecht, wir sollen f\u00fcr sie beten\u201c. Noch am selben Tag erreichte uns die traurige Nachricht, dass sie \u2013 noch die Sakramente empfangen &#8211; und dann zu Gott heimgehen durfte.<\/p>\n<p>Wir beten f\u00fcr sie und in Gott bleiben wir ihr herzlich verbunden.<br \/>Dass sie auch F\u00fcrbitterin f\u00fcr uns ist, glauben und hoffen wir.<br \/>Marianne<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Maria Theresia Trummer (02.04.1921 \u2013 03.08.2020)<\/strong><\/em><br \/>von Sabine Pl\u00f6b<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1344\" src=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-150x150.jpg 150w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-300x300.jpg 300w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-768x768.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-50x50.jpg 50w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg-214x214.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Sterbebild-Maria-Theresia-Trummer3jpg.jpg 1379w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p>Maria Theresia Trummer wurde am 2. April 1921 in Graz geboren.<br \/>Nach der Schule musste sie bald arbeiten gehen, um die Eltern zu entlasten.<br \/>Ihre gro\u00dfe Begabung war das Zeichnen und Malen.<br \/>In ihrem Lebenslauf schrieb sie:<br \/>\u201e Seit ich den Bleistift halten konnte, habe ich immer gerne gezeichnet. Am liebsten Blumen und Tiere\u201c<\/p>\n<p>Dieses Talent stellte sie auch der Gemeinschaft immer wieder zur Verf\u00fcgung. In vielen Werkbl\u00e4ttern konnte man ihre sch\u00f6nen Zeichnungen bewundern.<br \/>Neben der Arbeit im B\u00fcro besuchte sie Kurse, um sich als Technische Zeichnerin ausbilden zu lassen.<br \/>Geheim nahm sie an Einkehrtagen teil, da die Eltern f\u00fcr das religi\u00f6se Leben wenig Verst\u00e4ndnis hatten. Maria Theresia fand den Weg in die Gemeinschaft durch eine Einladung zu einer Adventfeier, wo sie nachher sagte: \u201eDie gel\u00f6ste Fr\u00f6hlichkeit und G\u00fcte der Frauen zueinander hat mich fasziniert.\u201c Sie empfand es als modernes Ordensleben.<\/p>\n<p>2003 hatte sie einen Schlaganfall, dazu kam noch eine Parkinsonkrankheit.<br \/>An den Rollstuhl gefesselt, ertrug sie ihre Krankheit mit gro\u00dfer Geduld, immer freundlich und l\u00e4chelnd. Nie h\u00f6rte man eine Klage. Zur Pflege hatte sie zwei 24-Stundenpflegerinnen, die sie liebevoll betreuten.<br \/>Ihre Nichte, die die Obsorge \u00fcber hatte, war immer r\u00fchrend um sie besorgt.<br \/>Nachdem Maria Theresia die Sterbesakramente empfing, durfte sie am 3. August 2020 zum Herrn heimgehen \u2013 einen Tag vor ihrem 60. Hingabejubil\u00e4um und knapp ein Jahr vor ihrem 100. Geburtstag.<\/p>\n<p>Ihre Kunstwerke, die sie gerne zu Festtagen verschenkte, werden uns immer wieder an ihr fr\u00f6hliches Lachen erinnern. Ihre Darstellung der \u201eMadonna della Strada\u201c ziert die Chronik zum 60. Jahrestag der Gr\u00fcndung des Institutes im Jahre 1936.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1333\" src=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002-215x300.jpg 215w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002-768x1070.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002-735x1024.jpg 735w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002-214x298.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CCI05102017_0002.jpg 1761w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/p>\n<p>Gott schenke ihr ewigen Frieden!<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Lydia Schinagl (25.4.1920 &#8211; 05.05.2020)<\/strong><\/em><br \/>von Gerlinde Slavetinsky<\/p>\n<p>LYDIA wurde am 24.4.1920 als Tochter von Hans und Berta Schinagl in OBERALM, nahe der Stadt HALLEIN geboren. Ihr j\u00fcngerer Bruder Walter ist im 2. Weltkrieg gefallen.<\/p>\n<p>Nach der Pflichtschule besuchte LYDIA in den Jahren 1936 \u2013 1939 die \u201eH\u00f6here Lehranstalt f\u00fcr wirtschaftliche Frauenberufe\u201c sowie eine private \u201eKanzleifachschule, beide in Salzburg. Auf dem Standesblatt unseres Institutes bezeichnet sie sich beruflich als \u201eKorrespondentin\u201c,<br \/>bis sie 1978 in Pension ging.<\/p>\n<p>Aufgenommen in die \u201eEINF\u00dcHRUNGSZEIT\u201c wurde Lydia am Fest \u201eMari\u00e4 Verk\u00fcndigung\u201c, dem 25.3.1951;<\/p>\n<p>Bei \u201eGebietszusammenk\u00fcnften\u201c wurde sie als eine \u00e4u\u00dferst freundliche, aber auch zur\u00fcckhaltende \u201eMitschwester\u201c wahrgenommen, die als Schriftf\u00fchrerin h\u00f6chst gewissenhaft fungierte. Ihre Protokolle, die sie nach Tonbandaufzeichnungen w\u00e4hrend der Vortr\u00e4ge der Priester verfasste, waren eine genaue Wiedergabe derselben und verm\u00f6chten auch gute Einblicke in die Gestaltung unserer Zusammenk\u00fcnfte zu geben. Lydia schrieb auf diese Weise auch eine Art Chronik des Salzburger Gemeinschaftslebens.<\/p>\n<p>Ihr Wohnort war Golling, ein Markt nahe dem Pass Lueg, gepr\u00e4gt von einem stolzen Kirchenbau und einem Schloss in seinem Zentrum. Lydias Vater hatte als Inspektor f\u00fcr Steueraufsicht seine Arbeits \u2013 und Wohnst\u00e4tte im Gollinger Schloss, sodass Lydia als \u201eSchlossfr\u00e4ulein\u201c hier aufwuchs. Sp\u00e4ter hatte sie eine Eigentumswohnung in Golling, von wo sie in \u201ealter Treue\u201c bis ins hohe Alter zu allen Gemeinschaftstreffen nach Salzburg fuhr.<\/p>\n<p>Wenn sie auch eher als unauff\u00e4llig und unscheinbar f\u00fcr all jene galt, die sie nicht n\u00e4her kannten, hatte sie doch ihren eigenen Humor und Witz, der sie ihr Leben lang begleitete. Das Bild auf der Parte l\u00e4sst etwas davon erahnen, was so an geheimen F\u00e4higkeiten in ihr schlummerte.<\/p>\n<p>Wenn sie aufgefordert wurde, ihre Gedanken zu einer Sache kundzutun, scheute sie davor zur\u00fcck und begr\u00fcndete dies damit, \u201edass sie sich ja nichts merke und nicht gut reden k\u00f6nne\u201c.<br \/>Ich hatte sie seit jeher in Verdacht, dass es sich bei ihr laut Grillparzers \u201eK\u00f6nig Ottokars Gl\u00fcck und Ende\u201c um eine echte \u00d6sterreicherin handelte: \u201eDenkt sich ihr Teil und l\u00e4sst die Andern reden\u201c.<br \/>Das galt auch f\u00fcr die letzten Gespr\u00e4che mit ihr, einige Wochen vor ihrem 100. Geburtstag im Seniorenheim Golling.<br \/>Lydia h\u00f6rte schon sehr schlecht und tat sich schwer, ein Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren, erz\u00e4hlte jedoch gerne aus fr\u00fcheren Zeiten.<br \/>Angesprochen auf die Ereignisse der Gegenwart, versagte ihr Kurzzeitged\u00e4chtnis bisweilen, sodass ihre h\u00e4ufigste Antwort lautete: \u201eMein Name ist Hase, ich wei\u00df von nichts\u201c. Diese Antwort unterstrich sie meist einem verschmitzten L\u00e4cheln, das sie auch hatte, als sie auf ihren bevorstehenden 100. Geburtstag angesprochen wurde. Sie konnte es fast nicht glauben und auch wir \u201eSalzburgerinnen\u201c konnte es nicht erahnen, dass wir sie wegen der Corona-Krise an ihrem bedeutsamen Festtag nicht mehr besuchen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Zehn Tage danach, am 5. Mai 2020 ist Lydia laut Parte \u201egest\u00e4rkt mit den hl. Sakramenten, im Alter von 100 Jahren, friedlich entschlafen\u201c. Trotz all ihrer altersbedingten \u201eBehinderungen\u201c hat sie das ausgestrahlt, was wir uns alle w\u00fcnschen: die Weisheit und Gelassenheit des Alters, verbunden mit der Gewissheit, in Gottes Liebe geborgen zu sein.<br \/>M\u00f6ge sie uns und unserem S\u00e4kularinstitut \u201eMadonna della Strada\u201c F\u00fcrsprecherin sein beim Herrn, dem sie ihr Leben geweiht hat.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Teresa Nedumparambil Vareed (16.09.1930 &#8211; 10.11.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Teresa N.V. wurde am 16. September 1930 * in Kundannoor geboren.<br \/>Sie ist dasf\u00fcnfte von 10 Kindern.<\/p>\n<p>1952 Nach Beendigung der Highschool wurde sie Lehrerin<br \/>1954 kam sie als Lehrerin in die Klosterschule in Chathiath<br \/>1959 \u2013 1960 nahm sie eine Auszeit (ohne Gehalt) und ging zu den Schwestern der Mutter Teresa in Kalkutta \u2013 sie blieb fast ein Jahr in diesem Orden, bis sie gesundheitliche Probleme bekam und von ihrem \u00e4lteren Bruder nach Hause geholt wurde, wo sie sich rasch erholte und anschlie\u00dfend wieder als Lehrerin t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>Sie spendete ein Grundst\u00fcck an die Pfarre, worauf eine Kirche errichtet wurde. So hatte sie den Vorteil, dass sie ganz in der N\u00e4he einer Kirche leben konnte.<\/p>\n<p>Die Erste Hingabe im S\u00e4kularinstitut legte sie am 22. August 1976 ab.<br \/>Ewige Hingabe war am 7. September 1986<\/p>\n<p>Sie mochte unsere Gemeinschafts-Gebete sehr.<br \/>In der Gemeinschaft \u00fcbte sie seit 2010 die Aufgabe einer Ratioverantwortlichen aus. Darunter ist eine Beauftragte und zugleich auch Vertraute und Wegbegleiterin gemeint, mit der Lebensentscheidungen besprochen werden.<\/p>\n<p>Zuletzt war sie gesundheitlich schon sehr schwach, wurde aber hingebungsvoll von ihrer Schw\u00e4gerin betreut.<\/p>\n<p>Am 10. November 2019 durfte sie zum Herrn heimgehen.<br \/>In Indien werden eine Woche lang Gottesdienste f\u00fcr die Verstorbenen gefeiert. Nach dem letzten Gottesdienst werden nach dem Besuch des Grabes mit Gebet f\u00fcr die Verstorbene alle Anwesenden zu einem Mahl eingeladen.<\/p>\n<p>Der Herr vergelte ihr reichlich die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, mit der sie im Leben gegeben hat.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Friedl Palmanshofer (23.01.1933 \u2013 27.08.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Friedl Palmanshofer wurde am 23. J\u00e4nner 1933 im nieder\u00f6sterreichischen Alt-Melon geboren. Ihre Eltern waren Leopold und Theresia Palmanshofer, geb. B\u00f6hm.<br \/>Der Vater war Fabrikarbeiter in Sarmingstein. Friedl hatte noch zwei Geschwister &#8211; einen Bruder und eine Schwester.<br \/>Vom sechsten bis zu ihrem 14. Lebensjahr besuchte Friedl, die 5-Klassige Volksschule in Waldhausen, O\u00d6. Im Alter von zw\u00f6lf Jahren wurde Friedl von ihren Eltern zu einem Bauern gegeben. Sie half dort in der Familie \u2013 sp\u00e4ter aber auch am Felde aus. In ihrem Lebenslauf schrieb Friedl: \u201eObwohl ich f\u00fcr die Feldarbeit aber schon einmal gar nichts \u00fcbrig hatte, f\u00fcgte ich mich doch in dieses Schicksal (\u2026)\u201c<\/p>\n<p>Im Herbst 1948, mit 15 Jahren hatte sie einen Unfall und sie wurde mit einem komplizierten Kn\u00f6chelbruch in das Krankenhaus Amstetten eingeliefert. Begeistert von den dortigen Krankenschwestern beschloss Friedl dann auch, diesen beruflichen Weg einschlagen zu wollen. Mit einigen Umwegen wurde sie R\u00f6ntgenassistentin im Allgemeinen Krankenhaus Wien und \u00fcbte diesen Beruf mit Hingabe bis zu ihrer Pensionierung aus.<\/p>\n<p>Ihre Erste Hingabe in der Gemeinschaft legte sie am 2. April 1961 in Klagenfurt ab.<br \/>F\u00fcr immer band sie sich mit der Ewigen Hingabe am 13. Mai 1967 in Salzburg an das S\u00e4kularinstitut Madonna della Strada.<\/p>\n<p>Sie war eine temperamentvolle Pers\u00f6nlichkeit, der es zuletzt durch einen Schlaganfall nicht mehr m\u00f6glich zu sprechen, sodass sie auf Zeichen und das Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen der Pflegekr\u00e4fte angewiesen war.<br \/>Beim Beten des Gemeinschaftsgebetes mit ihr am Krankenbett versuchte sie trotz aller Einschr\u00e4nkungen, die sie mit bewundernswerter Geduld ertrug, den Worten zu folgen.<\/p>\n<p>Sie war im Seniorenheim in St. P\u00f6lten bis zur Schlie\u00dfung untergebracht und musste dann noch nach Wien in ein neues Seniorenheim \u00fcbersiedeln, was f\u00fcr sie eine schwierige Umstellung war, die sie nicht mehr schaffte.<\/p>\n<p>Der Herr vergelte ihr all das Gute, das sie gerade in ihrem Beruf f\u00fcr Menschen tun konnte.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Helgard Schmidt (04.10.1947 &#8211; 05.08.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1294\" src=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Helgard-Foto-226x300.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Helgard-Foto-226x300.jpg 226w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Helgard-Foto-214x284.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Helgard-Foto.jpg 453w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/>Am 5. August, dem Festtag \u201eMaria Schnee\u201c, durfte unsere Helgard in die \u201eEwige Heimat\u201c eingehen. Zeit ihres Lebens war sie auf der Suche nach Heimat und Geborgenheit.<br \/>Geboren wurde Helgard am 4. Oktober 1941 in Salzburg. Sowohl das Geburtsdatum, (Fest des Hl. Franziskus), als auch der Ausblick ihres Geburtshauses hinein in den Garten des F\u00fcrst-Erzbischofs, wie er damals noch bezeichnet wurde, r\u00fcckten sie in den Dunstkreis der Kirche.<br \/>Ihre ersten Schuljahre und ihre Klavierstunden absolvierte sie bei den Benediktinerinnen auf dem Nonnberg.<br \/>Nach dem Besuch der \u201eFrauenoberschule\u201c in Salzburg, wo sie ihre Matura ablegte, ging sie nach Innsbruck, wo sie die \u201e Soziale Frauenschule\u201c der Caritas Innsbruck besuchte, um dort zur \u201eF\u00fcrsorgerin\u201c \u2013 heute \u201eSozialarbeiterin\u201c, ausgebildet zu werden.<br \/>In der Wahl des Berufes zeigte sich bereits ihr Lebensziel: Dienst an den Menschen, die bed\u00fcrftig waren.<br \/>In Innsbruck entstanden wohl erste Kontakte zu Jesuiten und deren ignatianischer Spiritualit\u00e4t, die sie auch in Salzburg, in der \u201eGemeinschaft unserer lieben Frau vom Wege zu finden hoffte.<br \/>Sie trat in diese 25j\u00e4hrig in die Einf\u00fchrungszeit ein und machte am 31.05.1968 ihre Erste Hingabe und legte sechs Jahre sp\u00e4ter, am 01.06.1974 ihre \u201eEwige Hingabe\u201c ab.<\/p>\n<p>In den Jahren ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu unsrem Institut bekleidete sie sowohl das Amt der Gebietsleiterin, der Einf\u00fchrungsverantwortlichen und der Ratioverantwortlichen (=geistliche Begleitung f\u00fcr ein weiteres Mitglied).<\/p>\n<p>Ihre tiefe Verbundenheit mit der Spiritualit\u00e4t des Hl. Ignatius zeigte sich auch in ihrer jahrelangen Teilnahmen an Exerzitien in K\u00e4rnten\/St. Andr\u00e4. Sie sch\u00f6pfte bis zuletzt aus dem Schriftgut des Jesuiten P. Willi Lambert SJ.<\/p>\n<p>Ein Mitglied, das Helgard besonders gut kannte, fasste das Lebensmotto von ihr mit den Worten: \u201eSuchen und Fragen\u201c zusammen.<\/p>\n<p>Wonach sie ein Leben lang suchte?<br \/>Nach Geborgenheit, Angenommen-Sein, Erkannt-Werden als Person aber auch in ihren gro\u00dfen, k\u00fcnstlerischen Begabungen und ihren pers\u00f6nlichen Sehns\u00fcchten.<\/p>\n<p>Sie selbst stellte sich wohl auch oft die Frage nach gelingenden Beziehungen.<br \/>Ihre pers\u00f6nliche Antwort darauf lautete: K\u00fcmmere Dich um die Menschen, h\u00f6re ihnen zu, nimm ihre N\u00f6te ernst, tr\u00f6ste sie und schenke ihnen liebende Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Viele, viele Menschen hat Helgard beschenkt, besonders auch in materieller Hinsicht, oft bis an die Grenzen ihrer eigenen M\u00f6glichkeiten.<br \/>\u201eAlles werdet ihr tausendfach zur\u00fcckerhalten\u201c sagt Jesus einmal auf die Frage seiner J\u00fcnger, welchen Zweck es wohl habe, ihm, dem armen Jesus, nachzufolgen.<br \/>M\u00f6ge dies nun auch Helgard in reichem Ma\u00df beschieden sein.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Theresia Gansch (30.07.1934 &#8211; 28.03.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Theresia Gansch wurde am 30. Juli 1934 in Frankenfels im Pilachtal geboren.<\/p>\n<p>Sie hatte eine \u00e4ltere und eine j\u00fcngere Schwester. Sie liebte das Land und den Bergbauernhof ihrer Eltern sehr. Erst mit 36 Jahren verlie\u00df sie ihre Heimat, um im Caritasheim St. Elisabeth,\u00a0einem Pensionistenheim in St. P\u00f6lten, zu arbeiten. Zuerst war sie f\u00fcr den Garten verantwortlich, besuchte dann aber Kurse f\u00fcr Altenpflege und konnte schlie\u00dflich in den Pflegedienst wechseln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Resi-Gansch-Bild.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1272 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Resi-Gansch-Bild-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Resi-Gansch-Bild-224x300.jpg 224w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Resi-Gansch-Bild-214x286.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Resi-Gansch-Bild.jpg 473w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Heimweh \u00fcberwand sie durch ihren unersch\u00fctterlichen Glauben, die Verbundenheit mit den Kolleginnen und mit der Mithilfe in der Pfarre.\u00a0Die Frage: Was m\u00f6chte Jesus noch von mir (?) wurde immer lauter in ihr.\u00a0Durch den Kontakt mit unserer Gemeinschaft und bei den Exerzitien in Salzburg wurde ihr mit gro\u00dfer Sicherheit klar: \u201eDas ist mein Weg. Gott m\u00f6chte mich dort haben.\u201c\u00a0Die Gemeinschaft war ihr so kostbar, dass sie bei allen Veranstaltungen mit gro\u00dfer Freude teilnahm.<\/p>\n<p>Ihre Erste Hingabe legte sie am 23.09.1983 ab, die Ewige bei der Spanienreise der Gemeinschaft, direkt in Loyola im Zimmer des Hl. Ignatius am 05.09.1990.<\/p>\n<p>Im Jahre 2008 \u00fcbersiedelte sie in das Altenheim, wo sie fr\u00fcher gearbeitet hatte.\u00a0Einige Zeit konnte sie noch zur monatlichen Gebietszusammenkunft kommen.\u00a0Ihr Gesundheitszustand verschlechtere sich aber sehr rasch.\u00a0Die Pflegerinnen waren sehr liebevoll und gingen auch auf ihre religi\u00f6sen Bed\u00fcrfnisse ein, mit Abendgebet und geistlichen Liedern auf CDs.<\/p>\n<p>Resi durfte am 28. M\u00e4rz 2019 in die ewige Heimat eingehen. Mit gro\u00dfer Liebe und Dankbarkeit denken wir an sie.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Gisela Schwerer (25.12.1923 &#8211; 09.03.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Gisela wurde am 25.12.1923 geboren und verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit mit ihren vielen Geschwistern in Novi Sad. Vor und w\u00e4hrend dem Zweiten Weltkrieg wohnte sie bei ihrem Onkel, der Priester war, im Dorf Kruschiwl.\u00a0Von dort wurde sie 1944 in ein Internierungslager gebracht, wo sie gemeinsam mit ihrer Schwester Manzi zur Zwangsarbeit eingeteilt war. Im Herbst 1945 erkrankte sie an Flecktyphus; da sie eine Zwangsarbeiterin war, wurde ihr keine medizinische Behandlung gew\u00e4hrt und sie wurde auf die \u201eKrankenstation\u201c zum Sterben geschickt.<\/p>\n<p>Wie durch ein Wunder \u00fcberlebte sie und konnte im November 1945 wieder ihre Schreibarbeit aufnehmen, durch die sie eine besondere Stellung hatte. Ende November 1946 durfte sie dann ins Zentrallager Kruschiwl zu ihren Eltern und Geschwistern, von wo sie dann im Fr\u00fchjahr 1947 mit ihrer Schwester Manzi (die durch ihre Friseurt\u00e4tigkeit im Lager \u00fcberlebte) fl\u00fcchtete, \u00fcber Ungarn nach \u00d6sterreich. Sie landete in V\u00f6cklabruck, wo sie im Pfarrhof eine Arbeit fand und Berta kennenlernte, die ihr von der Gemeinschaft erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gisela-Schwerer-Bild.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1282 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gisela-Schwerer-Bild-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"162\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gisela-Schwerer-Bild-215x300.jpg 215w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gisela-Schwerer-Bild-214x298.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Gisela-Schwerer-Bild.jpg 601w\" sizes=\"(max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gisela legte am 13.08.1960 ihre Erste Hingabe ab, die Ewige Hingabe folgte am 08.09.1968.<\/p>\n<p>Im Jahr 1962 verlie\u00df sie schweren Herzens V\u00f6cklabruck und \u00fcbersiedelte nach M\u00fcnchen, da sie die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft besa\u00df und ihre Familie in M\u00fcnchen lebte. Sie bekam bei der Caritas eine Stelle und wohnte ab 1969 in der Gemeinschaftswohnung in der Giselastra\u00dfe, wo sie sich neben ihrem Beruf viel um Gemeinschaftsangelegenheiten k\u00fcmmerte.<\/p>\n<p>Sie hat immer einen engen Kontakt mit den Mitschwestern in Salzburg und Linz gepflegt, sie kannte viele noch aus ihrer Zeit in V\u00f6cklabruck. Ihre fr\u00f6hliche Art und das verschmitzte L\u00e4cheln, das sie sich trotz der oft schwierigen Zeiten in ihrem Leben immer bewahrt hat, werden in Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p>Am 9. M\u00e4rz 2019 durfte sie heimkehren zum Herrn. M\u00f6ge Er ihr all ihre guten Taten f\u00fcr die Gemeinschaft und ihre Mitmenschen reichlich vergelten!<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Maria Aurora Agustines (28.12.1932 &#8211; 19.02.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Maria Aurora Agustines, von uns in der Gemeinschaft liebevoll Rors genannt, war Schriftstellerin, Lehrerin und Beraterin.\u00a0Rors wurde am 28. Dezember 1932 in eine religi\u00f6se Familie geboren. Ihre \u00e4lteste Schwester trat der Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist bei, Schwester Teresita war Mitglied bei ICM,\u00a0Clarita, die Dritte, hat geheiratet und\u00a0Rors wurde in unserer Gemeinschaft Mitglied.<\/p>\n<p>Sie war eine der ersten Mitglieder der Gemeinschaft Unserer Lieben Frau vom Wege, welche hier in Manila, Philippinen, 1963 von Andre Emery aus dem Gebiet Los Angeles gegr\u00fcndet wurde.\u00a0Ihre Erste Hingabe legte sie am 21. November 1964 und ihre Ewige Hingabe am 1. M\u00e4rz 1970 ab.\u00a0Als Mitglied wurde sie im Laufe ihrer Zugeh\u00f6rigkeit mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut wie Gebietsleiterin, Einf\u00fchrende f\u00fcr Neue, stellvertretende Gebietsleiterin und Ratioverantwortliche.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1278 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1-300x293.jpg 300w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1-768x749.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1-50x50.jpg 50w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1-214x209.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Rors-Bild-1.jpg 885w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den Anfangstagen der Gemeinschaft hat sie viele Frauen eingeladen aber nur wenige blieben dabei und sind dem Ruf gefolgt. Sie war eine sehr spirituelle und weitblickende Person. Es war ihre Idee, ein Zentrum zu errichten, was von den Mitgliedern auch unterst\u00fctzt wurde und jetzt auch f\u00fcr Aktivit\u00e4ten der Mitglieder wie Treffen, Besinnung und Einf\u00fchrung genutzt wird.<\/p>\n<p>Als Einf\u00fchrende war sie sehr pr\u00e4gend und hat die Wichtigkeit der Disziplin bei einem jeden Mitglied betont, weil diese ja alleine inmitten der Welt lebt. Sie hatte ein tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unser s\u00e4kulares Leben und unsere Mission in der Welt.\u00a0Da sie die Einf\u00fchrende in den Anfangstagen der Gemeinschaft war, reiste sie dazu an den Wochenenden nach Visayas, weil sie ja Hochschul-Professorin war.<\/p>\n<p>Sie ist fr\u00fch in Pension gegangen und entschied sich, in Antipolo zu bleiben, bis sie dann krank und bettl\u00e4grig wurde. Sogar im Krankenbett hat sie f\u00fcr die Gemeinschaft und jedes Mitglied gebetet.<\/p>\n<p>Rors Leben war bis zu ihrem letzten Atemzug ganz Gott gewidmet.\u00a0Am 19. Februar 2019 durfte sie zum Herrn heimgehen.\u00a0Sie wurde in Baguio City begraben.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Karoline Schiffer (12.01.1930 &#8211; 11.01.2019)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Karoline Schiffer wurde am 12.1.1930 in Bad Ischl geboren.\u00a0Sie war das einzige Kind ihrer Eltern. Da auch ihre Eltern beide Einzelkinder waren, hatte sie \u00fcberhaupt keine Verwandten.<\/p>\n<p>Sie erlernte den Beruf der Schneiderin. In einem Betrieb in Bad Ischl arbeitet sie bis zu ihrer Pensionierung. Ihr Geschick als Schneiderin setzte sie auch bei der Kost\u00fcmierung der Theater- und Hirtenspielgruppe der Pfarre ein.<\/p>\n<p>Unser S\u00e4kularinstitut lernte sie durch ihren Heimatpfarrer Th\u00f6ni kennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karoline-Bild.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1266 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karoline-Bild-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karoline-Bild-213x300.jpg 213w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karoline-Bild-214x301.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karoline-Bild.jpg 509w\" sizes=\"(max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 01.08.1959 legte sie die Erste Hingabe ab. Die Ewige Hingabe war am 16.07.1965. Heuer, im Sommer h\u00e4tte sie ihr 60-j\u00e4hriges Hingabejubil\u00e4um feiern k\u00f6nnen. Im Gebiet Linz war sie viele Jahre unsere Mesnerin.<\/p>\n<p>Bei einigen Generalversammlungen (Zusammenkunft von Delegierten aus allen Kontinenten, wo Gemeinschaftsmitglieder leben, im Abstand von 6 Jahren) war sie als Delegierte im Einsatz. Die Gemeinschaft und die neue Strukturreform bedeuteten ihr immer sehr viel. So war es wohl eine besondere F\u00fcgung, dass wir genau an Karolines Sterbetag die Approbation f\u00fcr unsere neuen Satzungen von der Kongregation f\u00fcr die Institute des geweihten Lebens und f\u00fcr die Gesellschaften des apostolischen Lebens in Rom erhielten.<\/p>\n<p>In der Pfarre hatte sie fast 30 Jahre den Schriftenstand \u00fcber, den sie mit gro\u00dfer Genauigkeit f\u00fchrte. Auch das Caritas Haussammeln oder das Pfarrblattverteilen geh\u00f6rte zu ihrer Aufgabe. Viele Jahre sang sie auch beim Kirchenchor.<\/p>\n<p>Ein Jahr lang k\u00e4mpfte sie gegen den Krebs.\u00a0Am 11.01.2019 wurde sie erl\u00f6st und vom Herrn heimgeholt \u2013 einen Tag vor ihrem 89. Geburtstag.<\/p>\n<p>Karoline ging bewusst auf ihr Lebensende bzw. auf den \u00dcbergang zur Ewigkeit zu und wollte nichts dem Zufall \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Schon vor 5 Jahren besprach sie mit dem Stadtpfarrer von Bad Ischl die Lieder f\u00fcr ihr Requiem. Beim Lied im Gotteslob Nr. 422 w\u00fcnschte sie sich ausdr\u00fccklich die 1. und 3. Strophe. Die 2. Strophe, wo von Glaubenszweifeln die Rede ist, sollte bewusst nicht gesungen werden. Der Titel des Liedes hei\u00dft: Ich steh vor Dir mit leeren H\u00e4nden, Herr.\u00a0Auch beim Bestatter hatte sie schon die Bildchen und das Parte vorbestellt \u2013 versehen mit unserem Logo und mit dem Bild der Madonna della Strada. Als Spruch w\u00e4hlte sie: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23)<\/p>\n<p>M\u00f6ge der Herr ihr alles reichlich vergelten, was sie f\u00fcr die Gemeinschaft, die Pfarre und f\u00fcr deine Gemeinde getan hat.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Mila Calabon (09.11.1963 &#8211; 10.07.2018)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mila Calabon wurde am 9. November 1963 als eines von 9 Kindern geboren und war die zweit-j\u00fcngste. Sie hat neben dem Studium in der Bibliothek einer katholischen Universit\u00e4t in ihrer Heimatprovinz gearbeitet. W\u00e4hrend sie ihre h\u00f6here Ausbildung machte, war sie ein aktives Mitglied der Children of Mary (COM), eine der religi\u00f6sen Organisationen an der Universit\u00e4t. Nachdem sie ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, arbeitete sie als Vertreterin f\u00fcr Grolier, eine Firma, die B\u00fccher und CDs f\u00fcr Schulen vertreibt.<\/p>\n<p>Sie wurde bei den Daughters of Charity Mitglied aber hat sich vor der ersten Profess wieder getrennt. Sie hatte von einem Mitglied Information \u00fcber das S\u00e4kularinstitutes \u201eMadonna della Strada\u201c erhalten und trat ein. Die Erste Hingabe legte sie am 29. Oktober 2007 und die Ewige Hingabe dann am 21. April 2013 ab.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1233 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto-271x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto-271x300.jpg 271w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto-768x850.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto-925x1024.jpg 925w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto-214x237.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Mila-Foto.jpg 937w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem sie Wirtschaft studiert hatte, konnte sie die Gemeinschaft diesbez\u00fcglich gut beraten. Sie war aber auch in der Weitergabe von Informationsmaterial \u00fcber die Gemeinschaft \u2013 besonders im Berufungsmonat \u2013 sehr aktiv.<\/p>\n<p>Drei Jahre vor ihrer Krebserkrankung begann sie f\u00fcr eine nicht-staatliche Stelle in einer entlegenen Provinz im Norden der Philippinen zu arbeiten, die sich auf biologische Landwirtschaft und biologische Produkte spezialisiert hat. Auf die Diagnose Krebs folgten Chemotherapien und Operation.<\/p>\n<p>Nach \u00fcber einem Jahr der Erholung sp\u00fcrte sie im M\u00e4rz eine Taubheit in ihren H\u00e4nden, die sie mit Massage und anderen Therapien zu bek\u00e4mpfen versuchte. Diese Taubheit breitete sich im Laufe der Zeit \u00fcber den ganzen K\u00f6rper aus und f\u00fchrte schlie\u00dflich gemeinsam mit anderen Einschr\u00e4nkungen zum Tod.<\/p>\n<p>M\u00f6ge unsere Madonna della Strada Mila zu ihrem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn und Retter, f\u00fchren.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Caridad Baradas (30.08.1940 &#8211; 30.06.2018)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unsere Mitschwester Caridad Baradas verstarb friedlich am 30. Juni 2018 in Iloilo City in den Philippinen im Kreise ihrer Familie. Sie war 77 Jahre alt. Ihr pl\u00f6tzlicher Tod kam auf Grund eines Gehirn-Aneurysmas.<\/p>\n<p>Geboren wurde sie in Barrio Janipa-an East, Mina, Iloilo, am 30. August 1940. Sie hat die Schule abgeschlossen und studierte dann am \u201ePius XII Institut\u201c in Iloilo City, wo sie einen Bachelor Abschluss als Katechetin erhielt. Es folgte noch eine spezielle Ausbildung als Katechetin im \u201eMother of Life Catechetics Zentrum\u201c in Manila.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Unterricht war sie Leiterin der Abteilung f\u00fcr Religionsunterricht an der Paco Catholic School in Manila. Durch diese Arbeit wurde sie motiviert, ein Masters Studium an der \u201eDe La Salle Universit\u00e4t\u201c zu absolvieren. Nach 10 Jahren des Dienstes, unterrichtete und leitete sie den Englisch Unterricht f\u00fcr Englisch als Zweitsprache im Fl\u00fcchtlingszentrum in Morong, und in Bataan f\u00fcr weitere 10 Jahre, gleichzeitig war sie Katechetin f\u00fcr die vietnamesische Gemeinde.<\/p>\n<p>1993 ging sie nach Amerika und arbeitete dort 24 Jahre lang. Sie war 13 Jahre lang Leiterin des Religionsunterrichts an der \u201eSt. Francis of Assisi Church\u201c in Hackensack, New Jersey und war eine der Organisatorinnen des Filpino Apostolates an der St. Francis and Holy Trinity Kirche. Zu dieser Zeit entschloss sie sich auch, dem S\u00e4kularinstitut Madonna della Strada beizutreten und legte ihre Erste Hingabe am 28. 7. 2001 und die Ewige Hingabe am 07. 06. 2008 ab. Sie war sehr bem\u00fcht, an allen Treffen und Exerzitien des S\u00e4kularinstitutes teilzunehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Caridad-Foto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1229 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Caridad-Foto-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Caridad-Foto-245x300.jpg 245w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Caridad-Foto-214x262.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Caridad-Foto.jpg 737w\" sizes=\"(max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch in New York unterrichtete sie Englisch als zweite Sprache, bis sie Amerika verlie\u00df.<\/p>\n<p>Nach ihrer Pensionierung war sie Direktorin der religi\u00f6sen katechetischen Erziehung f\u00fcr Erwachsene (RCIA) in der Pfarre St. Joseph, Lodi, New Jersey.<\/p>\n<p>Sie gab den Kindern der Volksschule jeden Tag Katechismus-Unterricht und leitete einen Gebetskreis f\u00fcr die Kranken, die Sterbenden und diejenigen, die in der Pfarre verstorben waren. Am 1. Oktober 2017 entschloss sie sich, endg\u00fcltig nach Hause auf die Philippinen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Kurz vor ihrem Tod erhielt sie einen Brief vom B\u00fcrgermeister ihrer Stadt, in dem er ihr sagte, dass am 9. September 2018 eine Feier zum 50. Jubil\u00e4um der Stadtgemeinde stattfinden wird, und sie wird dort f\u00fcr ihre au\u00dferordentlichen Leistungen auf ihrem Gebiet geehrt werden.<\/p>\n<p>Ihre Schwester rief sie am Freitag, 29. Juni an, und sie tauschten sich lange aus. Um 16 Uhr bekam sie Kopfweh und um 18 Uhr wurde sie f\u00fcr Hirntod erkl\u00e4rt. Am n\u00e4chsten Tag um 6.43 Uhr wurde sie f\u00fcr Tod erkl\u00e4rt. Es ging sehr schnell.<\/p>\n<p>Ihre Familie war sehr betroffen, weil es das erste Mal war, dass Caridad in etwa 40 Jahren l\u00e4nger zu Hause war.<\/p>\n<p>Es ist eine schmerzhafte Realit\u00e4t. Aber die Wege Gottes sind nicht unsere. Nun m\u00f6ge ihr der Herr all das Gute vergelten, das sie auf Erden gewirkt hat.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Boni Mirasol (05.06.1937 &#8211; 26.03.2018)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Boni war viele Jahre Volkschullehrerin: 15 Jahre in Parochial Catholic School (einer katholischen Schule), Hinobaan, Negros Occidental, und weitere 15 Jahre in einer \u00f6ffentlichen Schule in Magallon, ihrer Heimatstadt und auch in Negros Occidental. Sie war sehr aktiv in kirchlichen Organisationen wie Basisgemeinden.<\/p>\n<p>Boni legte ihre Erste Hingabe am 28. Mai 1974 ab, die Ewige Hingabe folgte am 29. Mai 1980.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1225 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto-269x300.jpg\" alt=\"\" width=\"204\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto-269x300.jpg 269w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto-768x856.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto-919x1024.jpg 919w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto-214x238.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Boni-Foto.jpg 1333w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a><\/p>\n<p>2007 musste sich Boni einer H\u00fcftoperation in Manila unterziehen. In sp\u00e4terer Folge musste das Metall in der H\u00fcfte ausgetauscht werden. Sie beschwerte sich nie, egal wie sehr sie litt.<\/p>\n<p>Boni war sehr geduldig und nahm immer an allen Aktivit\u00e4ten der Gemeinschaft sowie den Exerzitien teil, auch als sie schon im Rollstuhl war und so \u00fcbers Meer nach Iloilo reisen musste. Sie war ein engagiertes Mitglied des S\u00e4kularinstitutes Madonna della Strada.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf Margaret Laughlin (17.08.1936 &#8211; 28.12.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dr. Margaret Ann Laughlin, PhD., verstarb am Nachmittag des 28. Dezember 2017. Margaret war schon viele Jahre in der Pflegeeinrichtung Santa Maria Nursing Home in Green Bay, WI. Sie durfte nach 13 langen Jahren des Kampfes gegen die L\u00e4hmung, die durch eine misslungene R\u00fcckenoperation eingesetzt hat, zum Herrn heimgehen.<\/p>\n<p>Stammend aus Kasas City, MO, ist sie die Tochter von Dr. James F. Laughlin und Frances Meta (Johnson) Laughlin, RN. Margaret studierte zuerst an der California State University, Sacramento und dann weiter an der University of Southern California, Los Angeles, CA. Sie war Mitglied von Phi Delta Kappa, ein Gremium aus anerkannten F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit aus dem Bereich der Bildung.<\/p>\n<p>Als ordentliche Universit\u00e4tsprofessorin an der UWGB am Institut f\u00fcr Bildung, war Margaret auch Mitglied diverser Komitees, hat eine Lehrb\u00fccher mitgeschrieben, nahm an vielen Bildungskonferenzen teil und hat unz\u00e4hlige Studenten auf ihrem Weg zum Lehrer oder Wissenschaftler begleitet.<\/p>\n<p>In 2004 erhielt Margaret den Titel \u201eProfessor Emerita in Education\u201c von der University of Wisconsin \u2013 Green Bay.<\/p>\n<p>Margaret war Mitte zwanzig als sie dem S\u00e4kularinstitut \u201cMadonna della Strada\u201d beitrat. Am 13. Juli 1962 legte sie die Erste Hingabe ab, die Ewige Hingabe folgte dann am 21. Juni 1968. Sie hat diverse \u00c4mter bekleidet, unter anderem war sie Gebietsleiterin, Einf\u00fchrungsverantwortliche und Generalassistentin. \u00d6sterreich hat sie \u00f6fter besucht und von Anfang an auch an den Generalversammlungen teilgenommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1221 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto-279x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto-279x300.jpg 279w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto-768x827.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto-214x230.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Margaret-Foto.jpg 787w\" sizes=\"(max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Erinnerung von Mitgliedern ist sie mit ihren Visionen sehr pr\u00e4sent. Sie wollte immer die Zukunft der Gemeinschaft mitgestalten und hier hatte sie einige Visionen, die sie gerne verwirklicht wissen wollte. Immer kam sie gut vorbereitet zu Sitzungen, mit der Mappe unter dem Arm und hat rege teilgenommen. Sie war auch humorvoll und lachte gerne. Zum Schluss hat sie ihr Leiden mit gro\u00dfer Geduld ertragen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihrer Zeit im Pflegeheim hatte sie das Gl\u00fcck, dass einige liebevolle Freunde ihr die Treue hielten. F\u00fcr unsere Mitglieder war eine Unterst\u00fctzung, au\u00dfer durchs Gebet, wegen der gro\u00dfen Entfernungen nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Gemeinschaft ist daher auch dankbar, dass Margaret einen guten Platz im Pflegeheim hatte und dort auch respektvoll versorgt wurde.<\/p>\n<p>Ihr 50-j\u00e4hriges Gemeinschaftsjubil\u00e4um seit ihrer ewigen Hingabe darf sie nun im Himmel feiern. M\u00f6ge sie f\u00fcr uns F\u00fcrbitterin sein, dass die derzeitigen Visionen zur Neustrukturierung nach der Generalversammlung gut umgesetzt werden k\u00f6nnen und einen neuen Aufschwung f\u00fcr unsere Gemeinschaft bringen.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf Cilli Fr\u00fchwirth (22.10.1935 &#8211; 17.12.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Cilli wurde am 22.10.1935 in Gutau im M\u00fchlviertel geboren und wuchs bei ihrer Gro\u00dfmutter auf. Schon als Kind musste sie, neben der Schule, am Bauernhof mitarbeiten. Als junges M\u00e4dchen fuhr sie am Bauernhof sowohl mit dem Pferdegespann als auch mit dem Traktor.<\/p>\n<p>Einer Mitschwester erz\u00e4hlte sie sp\u00e4ter, dass sie sich mit ca. 13 Jahren an einem Sonntagnachmittag an den Waldrand setzte. Dort versp\u00fcrte sie eine so gro\u00dfe Liebe zu Jesus, die ihr \u00fcber so manches Schweres hinweg half.<\/p>\n<p>In Bad Ischl arbeitete sie in einem Haushalt und machte die Ausbildung zur K\u00f6chin. Sp\u00e4ter arbeitete sie dann in Grieskirchen. Dort lernte sie eine Mitschwester kennen, die ihr vom S\u00e4kularinstitut erz\u00e4hlte und sie daf\u00fcr begeistern konnte.<\/p>\n<p>Am 28.7.1962 legte sie die Erste Hingabe im S\u00e4kularinstitut \u201eMadonna della Strada\u201c ab, also schon im Alter von 27 Jahren entschloss sie sich, ihr Leben ganz Gott zu weihen. Am 31.5.1968 folgte dann die Ewige Hingabe. Fortan gestaltete sie ihr Leben nach den evangelischen R\u00e4ten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Cilli-Foto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1217 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Cilli-Foto-222x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Cilli-Foto-222x300.jpg 222w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Cilli-Foto-214x289.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Cilli-Foto.jpg 459w\" sizes=\"(max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die ignatianische Spiritualit\u00e4t war ihr immer ein gro\u00dfes Anliegen.<\/p>\n<p>\u201eGott finden in allen Dingen\u201c \u2013 dies verwirklichte sie auch in ihren Strick- und Kochk\u00fcnsten f\u00fcr uns Mitschwestern, aber auch f\u00fcr all ihre Freunde und Bekannte.<\/p>\n<p>\u201eAlles zur gr\u00f6\u00dferen Ehre Gottes\u201c \u2013 war auch ihr Motto beim Verwalten des Hauses in der Sophiengutstra\u00dfe in Linz, ein Heim f\u00fcr Lehrm\u00e4dchen und Studentinnen.<\/p>\n<p>Sie versuchte sehr, die \u201emarianische Spiritualit\u00e4t\u201c zu leben, indem sie \u00fcber das Wort Gottes nachdachte, es in ihrem Herzen bewahrte und versuchte danach zu leben.<\/p>\n<p>Sie war sehr humorvoll und lachte gerne. Dabei war sie immer bem\u00fcht, vom Glauben Zeugnis zu geben.<\/p>\n<p>1984 \u00fcbersiedelte sie in die Altenbergstra\u00dfe und in die Pfarre Heiliger Geist. Von ihr gingen Geborgenheit, Verl\u00e4sslichkeit und Freundlichkeit aus, ein Halt, den junge Menschen brauchen. Sie war ein ruhender Pol f\u00fcr alle Menschen um sie.<\/p>\n<p>Leider verschlechterte sich ihr Gehverm\u00f6gen. Nach einigen Jahren mit dem Rollator ben\u00f6tigte sie den Rollstuhl. Die letzten 7 Jahre war sie mit dem Elektro-Rollstuhl sehr flott unterwegs. Trotz aller Widrigkeiten ist sie jung geblieben, interessiert, beweglich.<\/p>\n<p>Sie war bis zuletzt neugierig auf das Leben. So sehr sie sich \u00fcber das Leben hier und auf die Begegnungen mit ihren N\u00e4chsten freute, so sehr konnte sie sich auch einstellen auf die Ewigkeit. Gelassen hat sie gelebt aus einer Quelle, die nicht in dieser Welt entspringt, aus dem Gottvertrauen, dass es Gott gut meint mit ihr, dass er am Anfang stand und am Ende stehen wird, dass sie nie aus ihm herausfallen kann.<\/p>\n<p>Im Glauben an die Auferstehung ist sie am 17. Dezember 2017 zu ihrem Sch\u00f6pfer heimgegangen.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Maria Hubero (10.01.1927 &#8211; 17.09.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Maria Hubero war die \u00c4lteste von 3 Kindern und wurde am 10. J\u00e4nner 1927 geboren und war ein fr\u00f6hlicher und gro\u00dfz\u00fcgiger Mensch \u2013 besonders den Bed\u00fcrftigen gegen\u00fcber. Sie \u00fcberlie\u00df einen Teil ihres Grundst\u00fcckes der Gemeinschaft, dort befindet sich jetzt das Gemeinschaftshaus vom Gebiet Visayas.<\/p>\n<p>1970 kam sie zur Gemeinschaft. Am 28. Mai 1974 machte sie ihre Erste Hingabe und die Ewige Hingabe am 29. Mai 1981.<\/p>\n<p>In der Gemeinschaft \u00fcbte sie den Dienst der \u00d6konomin und der Ratio-Schwester (= \u00e4hnlich einer geistlichen Begleiterin f\u00fcr Mitglieder). Sie vertrat die Gemeinschaft bei Treffen der Vereinigung der geweihten Frauen in Iloilo (ACWI) und nahm aktiv an deren unterschiedlichen Aktivit\u00e4ten teil.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Foto-Maria.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1209 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Foto-Maria-300x281.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Foto-Maria-300x281.jpg 300w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Foto-Maria-214x200.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Foto-Maria.jpg 464w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie hatte ein gutes Ged\u00e4chtnis, wusste die Geburtstage der Familie und der Mitglieder der Gemeinschaft, sowie ihrer engen Freunde. Als begabte Musikerin vertonte sie auch unser Gemeinschaftsgebet. Sie lebte und starb in dem Gemeinschaftshaus.<\/p>\n<p>Sie war Lehrerin. Fr\u00fcher war sie Mitglied der Legio Mariae und des Gebetsapostolates, und fast 30 Jahre lang aktives Mitglied des Neokatechumenates. Sie war engagierte Katechetin. Um sich weiter zu bilden, nahm sie an Kursen teil und hat als \u00c4lteste (mit 78 Jahren) das Studium an der Pius XII Institute of Catechetical &amp; Social Studies am 21. M\u00e4rz 2005 abgeschlossen.<\/p>\n<p>Maria war Musikerin und Organistin in ihrer Gemeinde. Sie \u00fcbte die Messlieder mit den Erstkommunionskindern an verschiedenen Schulen. Sie gab auch Klavier und Orgel Stunden.<\/p>\n<p>Maria kam am 20. August 2017 ins Krankenhaus, gerade als die Region Philippinen die Regionalversammlung (19.-21. August) abhielt. Ein Gehirntumor wurde diagnostiziert. Am 15. September kam sie ins Gemeinschaftshaus zur\u00fcck und verstarb dort am 17. September. Sie war 90 Jahre alt. Obwohl es ihr letzter Wille war, innerhalb von 24 Stunden begraben zu werden (ein sehr seltener Wunsch in den Philippinen), wurde sie am 19. September begraben. Die Mitglieder des Neokatechumenates baten um einen extra Tag, um die Lieder besser vorbereiten zu k\u00f6nnen. Die Musik war auch tats\u00e4chlich wundersch\u00f6n, mit Gitarrenbegleitung, Tamburin und Trompete. Maria hat sicherlich fr\u00f6hlich mit dem Chor mitgesungen! 3 Priester haben die Messe gefeiert.<\/p>\n<p>Maria hat weltliche und kirchliche Lieder komponiert. Einige ihrer Gedanken scheinen in den Gedichten, die sie geschrieben hat, auf. Diese sind nun ein Teil ihres Verm\u00e4chtnisses.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Gedicht: \u201eSehnsucht\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich bin schon alt<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich bin 89 Jahre alt<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich habe nur mehr wenig Energie<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich muss mich an anderen festhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich will hoch hinauf<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">In den Himmel<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Dort will ich fliegen<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Wie ein Schmetterling.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Ich m\u00f6chte gl\u00fccklich sein<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Wozu ich auch geschaffen wurde<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Und ewig leben<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Mit Gott und Seiner Himmelsschar.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Hildegunde Bentz (20.08.1927 &#8211; 02.05.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Hildegunde wurde am 20.08.1927 in Linz geboren. Getauft wurde sie in der Stadtpfarre auf den Namen Hildegunde Maria Berta.<\/p>\n<p>Vor ihrer Geburt, riet man der Mutter, das Kind abtreiben zu lassen, da das Leben beider in Gefahr war. Ihre Mutter wird wohl eine Schwangerschaftsvergiftung, eine sogenannte Eklampsie, gehabt haben, entschied sich aber f\u00fcr das Leben und alles ging gut aus, bis auf die vorgeburtlichen \u00c4ngste, die sie das ganze Leben begleitet haben. Heute w\u00fcrde man in solchen F\u00e4llen einen Kaiserschnitt machen.<\/p>\n<p>Hildegunde war die \u00c4lteste von 5 Kindern. Durch eine Familie, bei der sie w\u00e4hrend der Ausbildung wohnte, fand sie zum Glauben und wurde mit 20 Jahren \u2013 1947 \u2013 in Wien gefirmt.<\/p>\n<p>Nach der Mittelschule besuchte Hildegunde die Lehrerbildungsanstalt und sp\u00e4ter dann einen Kurs f\u00fcr Laientheologie.<\/p>\n<p>Die Gemeinschaft lernte sie in Linz bei den Kreuzschwestern kennen, wo sie an Exerzitien teilnahm. Am 15.8.1954 legte sie in Puchberg schon ihre Erste Hingabe ab und am 13.8.1960 legte sie die Ewige Hingabe ab.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1205 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde-288x300.jpg\" alt=\"\" width=\"288\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde-288x300.jpg 288w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde-768x801.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde-982x1024.jpg 982w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Hildegunde-214x223.jpg 214w\" sizes=\"(max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie arbeitete an verschiedenen Schulen \u2013 zuletzt als Religionslehrerin. Bei Exerzitien lernte sie Pater Antony Kolencherry kennen. Fortan unterst\u00fctzte sie ihn tatkr\u00e4ftig bei seiner Indienmission. Als 4 indische Schwestern von P. Antonys Mission nach Chur in die Schweiz kamen, besuchte sie sie in paar Mal, kochte und strickte f\u00fcr jede eine warme Weste.<\/p>\n<p>In der Pension \u00fcbersiedelte Hildegunde wieder nach Linz-Ebelsberg in eine Mietwohnung, wo sie st\u00fcrzte und mehr als einen Tag hilflos am Boden lag, bis die Feuerwehr die Wohnungst\u00fcr aufbrach und sie aus ihrer misslichen Lage befreite.<\/p>\n<p>Schon im Krankenhaus hatte Hildegunde wieder ihr verschmitztes L\u00e4cheln. Nach dem Krankenhaus kam dann Hildegunde im Dezember 2015 ins Alten- und Pflegeheim nach Leonding. Die Familie ihres Neffen war ihr fortan bei allem behilflich.<\/p>\n<p>Auch im Altersheim besuchte sie so oft es m\u00f6glich war die heilige Messe. Ansonsten feierte sie t\u00e4glich die hl. Messe im Kath TV mit.<\/p>\n<p>Am 2. Mai 2017 ist sie zu ihrem geliebten Herrn zur\u00fcckgekehrt, wie ihre Familie auf das Parte schrieb. P. Antony kam aus der Schweiz, um den Begr\u00e4bnisgottesdienst zu halten. Er sagte, die Schwestern sagten, Hildegunde ist nicht mehr, aber wir haben noch ihre Westen.<\/p>\n<p>Hildegunde, der Herr m\u00f6ge dir alles Gute lohnen, das du in deinem Leben getan hast und dir die ewige Seligkeit schenken.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Dawn Nugent (05.11.1960 &#8211; 12.04.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Utelene Natacha \u201cDawn\u201d Nugent wurde am 5. November 1960 in Jamaika geboren. Sie hatte zwei Br\u00fcder. Sie hatte ein abgeschlossenes Marketing Studium und arbeitete als \u00a0Marketing Beraterin.<\/p>\n<p>Sie kam sp\u00e4ter im Leben zum Glauben und wurde am 3. April 1997 getauft, ihre Firmung war am 3. April 1999. Der Priester, der sie die letzten 10 Jahre begleitet hat, hat ihr Wachsen im Glauben beobachtet und auch ihren Einsatz f\u00fcr die Kirche. Sie war in mehreren \u00c4mtern t\u00e4tig und wurde auch in den Pfarrgemeinderat gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>In unserer Gemeinschaft wurde sie am 6. Januar 2017 in die Einf\u00fchrungszeit aufgenommen. Ihre Einf\u00fchrende konnte dabei ihre Begeisterung und ihr Verlangen, ihr Leben Gott zu weihen, beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1201 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn-300x295.jpg 300w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn-50x50.jpg 50w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn-214x210.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Dawn.jpg 406w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 12. April 2017 \u2013 der Mittwoch vor dem Gr\u00fcndonnerstag \u2013 verlie\u00df sie nach einer Gebetsrunde um 20.30 Uhr die Kirche. Sie parkte ihr Auto in ihrer Einfahrt, stieg aus und wurde attackiert. Der Angreifer hat ihre H\u00e4nde gebunden und sie erstochen.<\/p>\n<p>Er konnte fl\u00fcchten. Sie lief schreiend auf die Stra\u00dfe, ihre Nachbarn kamen ihr zu Hilfe und brachten sie ins Krankenhaus, wo sie f\u00fcr tot erkl\u00e4rt wurde.<\/p>\n<p>Das war ein gro\u00dfer Schock f\u00fcr alle, die sie gekannt haben, sowie auch f\u00fcr die Mitglieder unserer Gemeinschaft. Dawn war eine sehr lebendige junge Frau, aktiv in der Kirche und an ihrem Arbeitsplatz. Dawn war bekannt und beliebt.<\/p>\n<p>M\u00f6ge ihre Seele in Frieden beim Herrn ruhen.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Peggy Gould (20.11.1929 &#8211; 15.02.2017)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Margaret \u201cPeggy\u201d Gould wurde am 20. November 1929 in Yarmouth, Maine, geboren. Ihr Vater war aus Kanada eingewandert. Sie hatte 4 Schwestern und einen Bruder, wobei ihre j\u00fcngste Schwester schon mit 11 Monaten verstarb.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst arbeitete sie als ausgebildete Krankenschwester in einem Krankenhaus in der N\u00e4he ihres Elternhauses. Hier traf sie auch eine Frau, die einen gro\u00dfen Einfluss auf ihr Leben und ihren Glauben hatte. Ab 1964 arbeitete sie, bis zu ihrer Pensionierung im St. Vincent\u2019s Hospital in Bridgeport, zuerst in der Notaufnahme und dann auf der Kinderstation.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Peggy.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1193 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Peggy-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Peggy-200x300.jpg 200w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Peggy-214x321.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Peggy.jpg 507w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Peggy wurde am 8. Dezember 1968 in die Einf\u00fchrungszeit aufgenommen und hatte am 13. August 1971 ihre Erste Hingabe. Die Ewige Hingabe war am 9. Juli 1977. F\u00fcr viele Jahre war sie Gebietsleiterin von Bridgeport. Im Jahr 2009 wurde sie der Gruppe Cleveland zugeteilt.<\/p>\n<p>Sie war tief religi\u00f6s und auch ein sehr praktischer Mensch. Als Dienerin Gottes hat sie immer die Bed\u00fcrfnisse der anderen vor ihre eigenen gestellt. Ein Mitglied erinnert sich, dass Peggy eine treue und gewissenhafte Katholikin in der irisch-konservativen Tradition war.<\/p>\n<p>Sie musste viele k\u00f6rperliche Leiden durchstehen wie Allergien, Probleme mit dem Geh\u00f6r, dem Augenlicht und dem Herzen. Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einem Altersheim in Bridgeport.<\/p>\n<p>Gott hat die Gemeinschaft mit einem treuen Mitglied gesegnet, das jetzt mit all den Mitgliedern zusammen ist, die uns in den Himmel vorausgegangen sind. M\u00f6gen sie alle, die ihr Ziel bereits erreicht haben, als \u201eTriumphierende Kirche\u201c, reichlich F\u00fcrbitte f\u00fcr uns hier in der \u201eStreitenden Kirche\u201c einlegen.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Elisabeth Stankewitz (15.06.1924 &#8211; 26.12.2016)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Elisabeth wurde am 15. Juni 1924 in K\u00f6nigsberg, Ostpreussen geboren. Sie hatte keine Geschwister. Anfangs erhielt sie Privatunterricht, da sie gesundheitliche Probleme hatte. Mit 12 Jahren durfte sie dann eine \u00f6ffentliche Schule besuchen, wobei sie wegen ihrer Krankheit oft im Bett bleiben musste. Mit 17 Jahren kam sie in die \u00f6sterreichischen Berge, wo ihre Tuberkulose ausheilen konnte.<\/p>\n<p>Als sie 13 Jahre alt war, kam ein neuer junger Pfarrer, der gemeinsam mit den Jesuiten gro\u00dfen Einfluss auf ihre geistige Entwicklung hatte.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1945 fl\u00fcchtete sie mit ihren Eltern vor den Russen nach D\u00e4nemark, wo Elisabeth eine Zeit lang ihre Arbeit als Krankenpflegerin fortsetzen konnte. Nach 2 \u00bd Jahren kam die Familie nach Deutschland, wo Elisabeth wieder als Rotkreuzschwester arbeiten konnte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1189 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St-268x300.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St-268x300.jpg 268w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St-768x859.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St-916x1024.jpg 916w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Elisabeth-St-214x239.jpg 214w\" sizes=\"(max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Elisabeth hat w\u00e4hrend ihrer Kindheit und sp\u00e4ter als junge Frau 3 Operationen an den Beinen durchleiden m\u00fcssen, nach der letzten lag sie 1 Jahr im Krankenhaus und dann ein weiteres Jahr zu Hause im Bett. Ein Naturheiler schaffte es dann, ihre Mobilit\u00e4t wiederherzustellen, und so konnte sie eine katholische Frauenschule besuchen. Sie schloss Kurse in Familienwohlfahrtspflege und Seelsorgshilfe ab und arbeitete anschlie\u00dfend als Katechetin.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter holten sie ihre gesundheitlichen Probleme wieder ein und sie litt an einer starken Arthrose.<\/p>\n<p>Ihre Erste Hingabe legte sie am 7. August 1965 ab, zur Ewigen Hingabe war sie am 19. Mai 1972 bereit.<\/p>\n<p>Elisabeth wohnte etwas au\u00dferhalb von M\u00fcnchen und war zuletzt an den Rollstuhl gebunden. Trotz ihrer starken Sehbeeintr\u00e4chtigung blieb sie in ihrem eigenen Haus. Zuletzt verbrachte sie ihre Zeit damit, sich mit der Geschichte ihres Wohnortes zu besch\u00e4ftigen. Auch nahm sie noch an diversen Aktivit\u00e4ten teil, f\u00fcr Menschen die in ihrem Ort Hilfe brauchten.<\/p>\n<p>Sie sammelte alte B\u00fccher, um sie bed\u00fcrftigen Menschen zukommen zu lassen. So konnte sie, trotz ihrer Behinderung, auf die verschiedensten Arten den Kontakt zu ihren Mitmenschen pflegen.<\/p>\n<p>Am 26. Dezember 2016, dem Stephanitag, ist sie zum Herrn heimgegangen.<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott ihr das viele Gute, das sie in ihrem langen Leben getan hat, vergelten!<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Otti Stangl (27.06.1921 &#8211; 30.11.2016)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Otti ist am 30.11.2016 heimgegangen zu Gott. Sie war ein liebenswerter Mensch, war \u00fcberall beliebt, durch ihr freundliches und dankbares Wesen.<\/p>\n<p>Einige Kolleginnen von der Schule, wo sie lange Direktorin war, lobten ihre Korrektheit und Einf\u00fchlsamkeit in der Zusammenarbeit. Sie pflegten \u00fcber 30 Jahre noch immer einen freundschaftlichen Kontakt.<\/p>\n<p>Auch im Anna-Pflegeheim, wo sie die letzten 5 Jahre verbrachte, wurde ihre Bescheidenheit und Dankbarkeit hervor gehoben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Otti.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1185 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Otti-238x300.jpg\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Otti-238x300.jpg 238w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Otti-214x270.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Otti.jpg 487w\" sizes=\"(max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Gemeinschaft war ihr sehr wichtig. Sie war des \u00d6fteren Gebietsleiterin, als Ratio-Schwester war sie eine liebevolle Begleiterin. Durch ihre bescheidene und ausgleichende Art wirkte sie vorbildlich. Ihr gepflegtes Aussehen und ihr freundliches, aufgeschlossenes Benehmen, auch noch im hohen Alter, waren beeindruckend.<\/p>\n<p>Sie sprach nie ein negatives Wort oder eine Klage. Lieber hat sie alles erduldet, bevor sie etwas gefordert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Der Herr m\u00f6ge ihr Lohn sein, f\u00fcr all ihre Liebe und Sorge um die Gemeinschaft und jeden Einzelnen der ihr begegnet ist.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Teresa M.R. (07.04.1929 &#8211; 13.10.2016)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Teresa M.R. wurde am 7. April 1929 als \u00e4lteste Tochter von Nedunilath Raphel und Mary geboren.<\/p>\n<p>Nachdem sie ihre Schulzeit an der Government High School Maradu beendet hatte, schloss sie die Lehrerinnen Ausbildung an der Our Lady Convent School Thoppumpady ab.<\/p>\n<p>Mehr als 36 Jahre lang arbeitete sie als Lehrerin an der St. Mary\u2019s Upper Primary School Maradu. Auf Anregung von Msgr. Immanuel Lopez trat sie am 22. Januar 1972 unserer Gemeinschaft bei. Sie ging als Direktorin der Schule am 31. M\u00e4rz 1985 in Pension.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1181 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR-219x300.jpg 219w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR-768x1050.jpg 768w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR-749x1024.jpg 749w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR-214x293.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Teresa-MR.jpg 1045w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann beschloss sie, sich ganz der Hilfe f\u00fcr Bed\u00fcrftige zu widmen. Sie hat Pr\u00e4ventionsunterricht gegen Alkohol gegeben und sich f\u00fcr die Alkoholiker eingesetzt, indem sie ihnen half, ihre Sucht zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Sie verstarb am 13. Oktober 2016 im Alter von 86. M\u00f6ge ihre Seele in Frieden im Herrn ruhen.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Mathilde St\u00f6gm\u00fcller (03.01.1916 &#8211; 09.10.016)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mathilde wurde am 3.1.1916 als Aloisia St\u00f6gm\u00fcller geboren. F\u00fcr Verwandte und Bekannte war sie immer die \u201eLuise\u201c. Sie hatte 3 Geschwister und erlernte den Beruf der Handarbeitslehrerin f\u00fcr Hauptschulen.<\/p>\n<p>Jahrelang legte sie mit dem Fahrrad bis zu 10 km zur\u00fcck, um die Schulen zu erreichen, an denen sie unterrichtete. Durch viel Gebet w\u00e4hrend des Fahrens kam sie gut durch die Wirren des Krieges.<\/p>\n<p>Von ihren Sch\u00fclerinnen wurde sie sehr gesch\u00e4tzt. Mit ihrem besonderen Gesp\u00fcr f\u00fcr soziale Notlagen konnte sie im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn vielen zu einem gegl\u00fcckten Start ins Berufsleben verhelfen.<\/p>\n<p>Am 24.7.1955 legte sie in unserer Gemeinschaft ihre Erste Hingabe ab. Ihrer Nichte erz\u00e4hlte sie einmal, dass sie eine Lehrerin hatte, die sie sehr verehrte, diese hie\u00df Mathilde. Wohl deshalb w\u00e4hlte sie als Gemeinschaftsname Mathilde. Die Ewige Hingabe legte sie am 19.8.1961 ab.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Mathilde.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1177 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Mathilde-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Mathilde-215x300.jpg 215w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Mathilde-214x299.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bild-Mathilde.jpg 459w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mathilde war auch beim Seniorenbund und bei der katholischen Frauenbewegung. Soweit es ihre Zeit erlaubte, fuhr sie mit Jungschargruppen zu Bergwochen, um f\u00fcr sie zu kochen. In der Pension f\u00fchrte sie noch \u00fcber 20 Jahre einen Pfarrhaushalt.<\/p>\n<p>Seit Herbst 2015 konnte sie kaum mehr sprechen und wurde zu Hause liebevoll von ihren Verwandten betreut.<\/p>\n<p>Am Sonntag 9.10.2016 ist sie im Kreise ihrer Verwandten, im 101. Lebensjahr, ruhig eingeschlafen.<\/p>\n<p>Beim Begr\u00e4bnisgottesdienst konzelebrierten 3 Priester. Monsignore Kern sagte, unsere Luise war \u201eMartha und Maria\u201c zugleich. Umsichtig f\u00fchrte sie den Pfarrhaushalt und sch\u00f6pfte aus ihrer tiefen Gottverbundenheit die Kraft, das Leben zu meistern.<\/p>\n<p>Der Herr m\u00f6ge ihr all das Gute vergelten, das sie f\u00fcr andere getan hat.<\/p>\n<p><strong><em>Nachruf f\u00fcr Margareta Brus (28.09.1930 &#8211; 07.04.2016)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Margarete Brus wurde am 28. September 1930 in Rottenmann in der Steiermark geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit Gro\u00dfteils auch bei ihren Gro\u00dfeltern, die eine B\u00e4ckerei hatten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter zog sie mit ihrer Mutter nach Reutte und nahm eine Stelle als Korrespondentin und Buchhalterin an, die sie vom 12.12.1949 bis 28.2.1961 bei den Reuttener Textilwerken inne hatte. Im Jahre 1961 arbeitete sie dann noch bei der Firma Electonic in Stanzach. Vom 2.1.1961 bis zu ihrer Pensionierung am 4.1.1987 war sie Chefsekret\u00e4rin in den Elektrizit\u00e4tswerken Reutte. In ihrem Berufsleben war sie sehr t\u00fcchtig und gewissenhaft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Margarete-Bild-2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-805 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Margarete-Bild-2-247x300.jpg\" alt=\"Margarete Bild 2\" width=\"247\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Margarete-Bild-2-247x300.jpg 247w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Margarete-Bild-2-214x260.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Margarete-Bild-2.jpg 740w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Margarete war sehr gl\u00e4ubig und trat 1963 dem S\u00e4kularinstitut \u201eMadonna della Strada\u201c bei. Durch die damalige strenge Diskretion erfuhr ihre engste Arbeitskollegin erst knapp vor ihrem Tod von dieser Mitgliedschaft. Margarete wollte nicht durch Worte sondern durch Zeichen ihr Bekenntnis zum Herrn ablegen. So war es f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich, dass sie die verschiedenen M\u00f6glichkeiten der Verk\u00fcndigung der \u201eFrohen Botschaft\u201c unterst\u00fctzte, indem sie Manuskripte f\u00fcr Autoren tippte, Orden und christliche Printmedien unterst\u00fctzte. Auch die Menschen in ihrer Umgebung, die in Not geraten waren, konnten immer wieder auf ihre Hilfe und ihren Zuspruch hoffen. \u201eWir hatten ihr nicht zugetraut, dass sie uns so helfen kann\u201c, sagte eine Bekannte nach ihrem Tod, \u201eweil sie selber so bescheiden gelebt hat\u201c.<\/p>\n<p>Die Belange und Umbr\u00fcche in der katholischen Kirche interessierten sie sehr. Besonders Papst Benedikt XVI sch\u00e4tzte sie aus tiefstem Herzen \u2013 auch den heiligen Franziskus.<\/p>\n<p>Trotz ihrer vielen Schmerzen verlor sie nicht den Wortwitz in ihrem Sprechen und den offenen Blick.<\/p>\n<p>Sie hatte ihr Herz Jesus Christus geweiht und war eingebettet in die Liebe Gottes \u2013 das war ihre Kraftquelle. Nun ist sie zu IHM heimgekehrt. Der Herr m\u00f6ge ihr all das Gute, das sie getan hat, reichlich vergelten!<\/p>\n<p><strong><em>Nachruf f\u00fcr Edwina Fernandes (08.09.1947 &#8211; 24.12.2015)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Edwina wurde am 8. September, dem Geburtstag der Gottesmutter, im Jahr 1947, dem Jahr von Indiens Unabh\u00e4ngigkeit, geboren. Sie hatte 4 Br\u00fcder, davon waren 2 Zwillinge. Sie war sehr mit ihrer Mutter verbunden, da ihr Vater schon fr\u00fch verstarb. 2 ihrer Br\u00fcder heirateten, die Zwillinge waren unverheiratet, einer behindert, und lebten gemeinsam mit Edwina und ihrer Mutter. Sie hat sich sehr um ihre Br\u00fcder gek\u00fcmmert, bis zu deren Tod vor etwa 8 Jahren. Der Verlust ihrer Mutter im Jahr 2013 hat sie sehr geschmerzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Edwina.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-790 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Edwina-230x300.jpg\" alt=\"Bild Edwina\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Edwina-230x300.jpg 230w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Edwina-214x279.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Edwina.jpg 255w\" sizes=\"(max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Edwina war Lehrerin, sie unterrichtete 33 Jahre lang an der St. John the Evangelist Schule in einem Vorort von Mumbai. Sie musste 3 Stunden zur Schule und zur\u00fcck fahren, vers\u00e4umte aber fast nie einen Tag. In den letzten Jahren wurde sie zur stellvertretenden Direktorin bef\u00f6rdert. Nach ihrer Pensionierung arbeitete sie ehrenamtlich als Lehrerin und Bibliothekarin am St. Xavier&#8217;s Insitute of Education, bis sie 2014 an Krebs erkrankte. Sie war bei ihren Sch\u00fclern sehr beliebt, so sehr, dass diese einen Fonds eingerichtet haben, um Edwina bei den Krebsbehandlungen finanziell zu unterst\u00fctzen. Sie hat eine Operation und mehrere Chemotherapien tapfer ertragen, bis der Herr sie am 24. Dezember 2015 zu sich geholt hat.<\/p>\n<p>Edwina ist der Gemeinschaft 1997 beigetreten. Da sie sicher gehen wollte, dass sie ihre Gel\u00fcbde gut leben wird, hat sie ihre Erste Hingabe erst nach viel Gebet und Nachdenken am 11. M\u00e4rz 2001 abgelegt, ihre Ewige Hingabe am 13. August 2006. Sie war der Gemeinschaft sehr verbunden und hat auch einige \u00c4mter inne gehabt: zun\u00e4chst war sie Sekret\u00e4rin, dann \u00d6konomin und letztendlich Gebietsleiterin. Als Ratioschwester stand sie ihren Mitschwestern zur Verf\u00fcgung. Sie lebte das Leben einer normalen und einfachen Frau und hat alle Menschen, die sie traf, mit ihrer einfachen, sanften Art aufgemuntert. In ihrer Gemeinde sagte man, sie sei ein &#8222;Juwel von einem Menschen&#8220;.<\/p>\n<p>Wir in Indien, und besonders im Gebiet Mumbai, vermissen sie sehr, wissen aber, das sie f\u00fcr uns im Himmel F\u00fcrsprache halten wird. M\u00f6ge sie himmlischen Frieden genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong><em>Nachruf f\u00fcr Teodora E. Tadoc (23.07.1924 &#8211; 21.08.2015)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Teodora, die wir Teddy nannten, wurde am 23. Juli 1924 geboren, sie hatte 3 Schwestern. Sie war die Lieblingstochter ihres Vaters, weil sie die intellektuellste war. Sie besuchte zun\u00e4chst eine Klosterschule und studierte dann auf die Universit\u00e4t der Philippinen. Sie arbeitete als Beraterin und war auch bei den Pfadfindern akitv.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Teddy.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-789 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bild-Teddy.jpg\" alt=\"Bild Teddy\" width=\"203\" height=\"174\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei einer Pfadfinderveranstaltung in Indien h\u00f6rte sie erstmals von der Gemeinschaft und sp\u00fcrte ihre Berufung. Nachdem ihre Mutter einen schweren Unfall hatte, ging sie nach Manila zur\u00fcck und pflegte diese liebevoll bis zu deren Tod.<\/p>\n<p>Teddy bewarb sich als Mitglied bei der Gemeinschaft und machte ihre Erste Hingabe am 30. April 1986, damals war Nora Gebietsleiterin. Ihre Ewige Hingabe legte sie\u00a0 am 26. Mail 1992 ab. 10 Jahre lang arbeitete sie dann mit Blinden und Tauben f\u00fcr eine Jesuiten-Organisation in Ephepheta. Danach war sie Lehrerin f\u00fcr Englisch und Psychologie am Trinity College in Quezon City. Nach ihrer Pensionierung war sie in ihrer Pfarre so lange aktiv, bis sie auf Grund ihres Alters dazu nicht mehr in der Lage war.<\/p>\n<p>Ab 2009 war es ihr aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr m\u00f6glich, an den Treffen und Exerzitien teilzunehmen. Sie wurde allerdings von ihrer Ratioschwester alle 2 Monate besucht, so dass sie den Kontakt zur Gemeinschaft nicht verlor. Nach einem Schlaganfall, der ihre Extremit\u00e4ten l\u00e4hmte und sie der Sprache beraubte, verstarb sie am 21. August 2015, versehen mit den letzen Sakramenten.<\/p>\n<p>Teddy war tief spirituell und hatte keine Schwierigkeiten mit dem Beten. Sie lebte in der Gegenwart Gottes und hatte einen lebendigen Glauben. Nun ruht sie in Frieden mit unserem Herrn und den verstorbenen Mitschwestern. Bitte betet f\u00fcr ihre Seele.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Johanna Maria Forstner (03.07.1925 &#8211; 25.06.2015)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unsere Mitschwester Johanna Maria ist am 25. Juni 2015 um 3 Uhr fr\u00fch friedlich eingeschlafen, um zu Gott heimzugehen. Johanna Maria wurde am 3. Juli 1925 geboren und verbrachte ihre Kindheit bei ihren Eltern, zusammen mit zwei Geschwistern, in St. Marien bei Neuhofen a.d. Krems, in Ober\u00f6sterreich. Nach dem Pflichtschulbesuch w\u00e4hlte sie den F\u00fcrsorgeberuf und fand ihre berufliche Erf\u00fcllung schlie\u00dflich im Beratungsdienst bei der Abteilung Jugendwohlfahrt im Amt der O\u00d6 Landesregierung. Sie erz\u00e4hlte gerne von dieser Arbeit und war gl\u00fccklich, wenn sie jungen Menschen beim Start ins Leben helfen konnte.<\/p>\n<p>In unserer Gemeinschaft feierte sie ihre Erste Hingabe am 9. September 1956 und die Ewige Hingabe am 8. August 1964. Gerne und regelm\u00e4\u00dfig kam sie zu allen Zusammenk\u00fcnften der Gemeinschaft. Sie half gerne, wenn Hilfe gefragt war, z.B. in der K\u00fcche, bei der Pflanzenpflege, und auch beim Sakristeidienst. Einige Jahre arbeitete sie auch im Redaktionskreis des Werkblattes mit. Sie liebte Einzelgespr\u00e4che mit den Mitschwestern, besonders \u00fcber religi\u00f6se Themen und war offen und interessiert f\u00fcr Fragen zur Entwicklung der Kirche.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-647 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner-217x300.jpg\" alt=\"Bild Johanna Forstner\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner-217x300.jpg 217w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner-741x1024.jpg 741w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner-214x296.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Johanna-Forstner.jpg 937w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Pensionistin engagierte sie sich h\u00e4ufig im Bereich ihrer Pfarre, vor allem bei Veranstaltungen f\u00fcr Senioren.<\/p>\n<p>Das Gebet vor dem Tabernakel war ihr immer ein Anliegen und eine Freude.<\/p>\n<p>Eine Wende f\u00fcr ihr Leben brachte ein Unfall. Ein Auto, das unachtsam aus einer Parkl\u00fccke reversierte, stie\u00df Johanna Maria nieder. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie in der Folge nicht mehr imstande war, sich allein in ihrer Wohnung zu versorgen. Sie kam in ein Heim und konnte dort von Mitgliedern der Gemeinschaft nur selten besucht werden. Sie war aber in der N\u00e4he ihrer Familie und wurde von dieser liebevoll umsorgt. Im Heim fehlte ihr\u00a0die t\u00e4gliche Hl. Messe, dazu war nur\u00a0 einmal w\u00f6chentlich Gelegenheit. So feierte sie via Radio Maria t\u00e4glich die Messe mit und besuchte die Kapelle im Heim.<\/p>\n<p>Schockierend war f\u00fcr uns die Nachricht, dass sie, die im 90. Lebensjahr stand, mit einem Schenkelhalsbruch in das AKH Linz eingeliefert und operiert werden musste. Nun hatten wir Linzer eine gute Gelegenheit, sie zu besuchen. Nach einiger Zeit kehrte sie wieder ins Heim zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am 25. Juni 2015, um 3 Uhr fr\u00fch, eine Woche vor ihrem 90. Geburtstag, schlief sie friedlich ein, um ihr Leben in Gott zu vollenden. Gott lohne Johanna Maria alles Gute, das sie in ihrem Leben getan hat, mit seiner Freude und seinem Frieden. Wir aber halten unsere Mitschwester in lieber Erinnerung und wollen ihrer im Gebet gedenken.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Teresia K.T. (13.05.1931 &#8211; 28.01.2015)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Teresia K.T. wurde am 13. Mai 1931 geboren. Sie hatte drei Br\u00fcder und zwei Schwestern. Sie war Mitglied des Gebiets Ernakulam und legte ihre Erste Hingabe am 2. Februar 1973 und ihre Ewige Hingabe am 8. September 1984 ab.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Sterbebild-Teresa-KT-f\u00fcr-Homepage.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-712 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Sterbebild-Teresa-KT-f\u00fcr-Homepage-198x300.jpg\" alt=\"Sterbebild Teresa KT f\u00fcr Homepage\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Sterbebild-Teresa-KT-f\u00fcr-Homepage-198x300.jpg 198w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Sterbebild-Teresa-KT-f\u00fcr-Homepage-214x324.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Sterbebild-Teresa-KT-f\u00fcr-Homepage.jpg 433w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie studierte in einer Schule, welche von Franziskanischen Missionaren geleitet wurde, um Lehrerin zu werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums war sie kurz Lehrerin an einer Volksschule der Karmeliterinnen, danach unterrichtete sie in der Schule, die ihr Gemeindepriester leitete.<\/p>\n<p>Dieses Bild ist von ihrer Parte. Teresia starb am 28. J\u00e4nner 2015 und Maria Christine besuchte ihr 7. Tag Requiem w\u00e4hrend ihrer Visitation in Indien. Sie m\u00f6ge in Frieden ruhen!<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Mollie S. Massa (09.10.1926 &#8211; 19.01.2015)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unser liebes Mitglied Mollie wurde am 19. Januar 2015 zum Herren heimgerufen. Sie wurde am 9. Oktober 1926 in Bristol, Rhode Island\u00a0geboren, sie war die Tochter von Joseph und Mary Silvia. Sie wuchs als eine von vier Kindern auf, sie hatte zwei Br\u00fcder und eine Schwester. Selber hatte sie zwei S\u00f6hne und eine Tochter. <a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Mollie-Massa.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-638 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Mollie-Massa-249x300.jpg\" alt=\"U+5600U+6900U+7300U+6900U+7400U+6100U+7400U+6900U+6F00U+6E00U+2000U+5500U+5300U+4100U+2D00U+4900U+7200U+6C00U+6100U+6E00U+6400U+2000U+3200U+3000U+3100U+3300\" width=\"249\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Mollie-Massa-249x300.jpg 249w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Mollie-Massa-214x257.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Mollie-Massa.jpg 783w\" sizes=\"(max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach ihrer Scheidung trat sie der Gemeinschaft bei*. Sie hatte die Gemeinschaft durch den Priester, der ihre kranke Tochter gesegnet hat, kannengelernt. Ihre Erste Hingabe war im Juli 1986, die Ewige Hingabe feierte sie im Mai 1992.<\/p>\n<p>Sie wohnte in Silver Creek. Nachdem sie von ihrem Bruder ein Handy bekommen hatte, konnte sie engen Kontakt mit anderen Mitgliedern halten, unter anderem mit Mary Ann und den Mitschwestern aus Jamaika. Regelm\u00e4\u00dfig besuchte sie Aids-Patienten, darin wird ihr starkes Mitgef\u00fchl sichtbar.\u00a0Weiters zeichneten ihr gutes Herz und ihre tiefe Spiritualit\u00e4t sie aus.<\/p>\n<p>Mollie durchstand viele k\u00f6rperliche Leiden und verstarb am Montag 19. Januar 2015 im Schlaf. Sie hatte eine Herzschw\u00e4che nach der Behandlung einer Wunde am Bein. Ihr K\u00f6rper wurde einge\u00e4schert und die Seelenmesse fand in der Kirche St. Elizabeth Church in Bristol am 19. Mai 2015 statt. Ihre sterblichen \u00dcberreste wurden im Grab ihrer Eltern in Bristol, Rhode Island beigesetzt.<\/p>\n<p>M\u00f6ge sie im Frieden und der der Liebe Gottes ruhen, dem sie ihr Leben lang so gut gedient hat.<\/p>\n<p>*Zur Erkl\u00e4rung: Geschiedene k\u00f6nnen der Gemeinschaft beitreten, wenn der Mann sein Einverst\u00e4ndnis gibt.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Raphaela Rommel (19.03.1929 &#8211; 20.09.2014)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Am 20. September 2014 verstarb unser liebes Mitglied Raphaela Rommel im 86. Lebensjahr. Raphaela war das einzige Kind von Josef und Katharina Rommel, sie war auf den Namen Josefine getauft aber nahm Raphaela als Gemeinschaftsnamen an. Mit sieben Jahren erlitt sie einen Blinddarmdurchbruch und eine Bauchfellentz\u00fcndung und musste fast ein halbes Jahr in einer Wiener Klinik bleiben. Die Wunde verheilte nie ganz, sie litt ihr Leben lang darunter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-630 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel-229x300.jpg\" alt=\"Bild Josephine Rommel\" width=\"229\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel-229x300.jpg 229w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel-781x1024.jpg 781w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel-214x281.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Bild-Josephine-Rommel.jpg 957w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der Handelsschule arbeitete sie als Bilanzbuchhalterin in einer Steuerberatungskanzlei. Durch eine Arbeitskollegin lernte sie die Gemeinschaft kennen. Ihre Tante war Ordensschwester und ermutigte sie, dem Ruf der Nachfolge Jesu Christi zu folgen. Am 29. Mai 1955 legte sie die Erste Hingabe ab, am 11. August 1962 ihre Ewige Hingabe.<\/p>\n<p>F\u00fcr Raphaela hatte das Gebet und die Betrachtung der Hl. Schrift zentrale Bedeutung. Tief ber\u00fchrt von einem Wort des Evangeliums konnte sie den Alltag und alles, was auf sie zukam, meistern.<\/p>\n<p>Sie war eine verst\u00e4ndnisvolle Zuh\u00f6rerin, im Beruf und in ihrem privaten Umfeld. Raphaela setze sich f\u00fcr alle im Leben zu kurz gekommen Menschen ein. Eine behinderte B\u00fcrokollegin lag ihr besonders am Herzen.<\/p>\n<p>Raphaela war mehr als 25 Jahre \u00d6konomin im Gebiet St. P\u00f6lten, Ratioverantwortliche und Stellvertreterin der Gebietsleiterin. Auch in der Zentrale war ihr Fachwissen gefragt.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren ging es ihr immer schlechter, die Kr\u00e4fte verlie\u00dfen sie immer mehr. Nach einem Sturz im Juli 2012 konnte sie nicht mehr gehen und war verwirrt. Sie kam ins Pflegeheim, wo sie am 20. September 2014 verstarb.<\/p>\n<p>Wir denken oft in Dankbarkeit an Raphaela, mit der man so herzlich lachen konnte. M\u00f6ge sie die Liebe Gottes, nach der sie sich gesehnt hat, ganz innig erfahren.<\/p>\n<p><em><strong>Nachruf f\u00fcr Joyce Mathildis Owen (12.4.1933 &#8211; 13.1.2015)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unser liebes Mitglied Joyce aus Jamaika wurde a 13.1.2015 zum Herrn heimgerufen. Vor ihrem Tod konnte sie noch ihr 25-j\u00e4hriges Hingabe-Jubil\u00e4um in der Gemeinschaft feiern. Joyce wuchs in einer gro\u00dfen Familie auf mit 8 Geschwistern, sie hat immer engen Kontakt zu ihrer Familie gepflegt, auch wenn die Entfernungen oft gro\u00df waren. <a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bild-Joyce.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-600 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bild-Joyce-287x300.jpg\" alt=\"Bild Joyce\" width=\"287\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bild-Joyce-287x300.jpg 287w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bild-Joyce-214x224.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Bild-Joyce.jpg 783w\" sizes=\"(max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihre Familie wusste um die Wichtigkeit einer guten Ausbildung, sie beendete ihre\u00a0Schul- und Universit\u00e4tslaufbahn\u00a0mit einem Bachelor in Theologie und wurde Lehrerin. Sie arbeitete auch in unterschiedlichen Bereichen innerhalb der katholischen Kirche, etwa im Familien-Bereich oder im Pro-Leben-Bereich, und auch in ihrer\u00a0Gemeinde war sie aktiv. Nachdem sie als Lehrerin in Pension gegangen war, hat sie in der Heilp\u00e4dagogik gearbeitet und Teilzeit Religion unterrichtet, sowohl in einer Schule als auch abends auf ihrer Terrasse.<\/p>\n<p>Sie verbrachte entscheidende Jahre ihres Lebens in England und Spanien. In England hat sie erstmals das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrt &#8222;f\u00fcr Gott mehr zu tun&#8220; und in Spanien wurde sie Mitglied des Opus Dei. Zur\u00fcck in Jamaika, nachdem sie das Opus Dei verlassen hatte, wurde ihr das S\u00e4kularinstitut &#8222;Madonna della Strada&#8220; \u00fcber eine franziskanische Nonne vorgestellt. In unserer Gemeinschaft fand sie ihre wahre Berufung. Sie wird uns immer als gro\u00dfz\u00fcgige, warm-herzige, r\u00fccksichtsvolle und in jeder Hinsicht liebevolle Frau in Erinnerung bleiben. \u00dcber die Jahre ist sie in der Liebe Gottes gewachsen und hat ihre Beziehung zu Ihm vertieft.<\/p>\n<p>Ihre Familie und ihre Schwestern aus der Gemeinschaft halten sie in liebevoller Erinnerung.<\/p>\n<p><strong><em>Nachruf f\u00fcr Elith St. Quintin Magnus (27.7.1924 &#8211; 29.12.2014)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Unser liebes Mitglied Elith aus Jamaica wurde am 29.12.2014 zum Herren heimgerufen. Elith wurde in eine katholische Familie hineingeboren, bekam eine gute Ausbildung und fing dann an, zu arbeiten. Nach einigen kurzen Jobs, trat sie die Stelle an, die sie am meisten liebte &#8211; im Archiv des Institute of Jamaica. <a href=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild-Elith.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-579 aligncenter\" src=\"http:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild-Elith-285x300.jpg\" alt=\"Bild Elith\" width=\"285\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild-Elith-285x300.jpg 285w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild-Elith-214x225.jpg 214w, https:\/\/saecimds.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild-Elith.jpg 855w\" sizes=\"(max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><\/a><\/p>\n<p>1979 erhielt sie sogar eine Medaille f\u00fcr ihre Verdienste um das Institut. Bevor sie in Pension ging, hat sie noch f\u00fcr die Erzdi\u00f6zese Kingston und f\u00fcr das St. Joseph&#8217;s Hospital gearbeitet.<\/p>\n<p>Elith liebte nicht nur ihre Arbeit sondern auch ihre Familie leidenschaftlich. Sie lebte den &#8222;famili\u00e4ren Geist&#8220; der von dem Gr\u00fcnder des S\u00e4kularinstitutes, P. Dinkhauser SJ,\u00a0hochgehalten wurde. Sie liebte es auch an der Natur zu sein, sowohl als Kind, wie als Erwachsene bei Pik-Niks am Meer oder Gartenfesten.<\/p>\n<p>Elith war das erste Mitglied des S\u00e4kularinstitutes &#8222;Madonna della Strada&#8220; in Jamaica. Schon als Kind war es klar, dass sie zu einem geweihten Leben berufen ist. Sie wollte nicht Nonne werden, sie wollte nicht heiraten, sie wollte mehr f\u00fcr Gott tun. P. Francis Jackmouh SJ hat ihr das S\u00e4kularinstitut n\u00e4her gebracht, nachdem er davon in einer amerikanischen, katholische Zeitschrift gelesen hatte. Von da an ging alles sehr schnell, das S\u00e4kularinstitut wurde in Jamaika gegr\u00fcndet, Elith wurde das erste Mitglied, und durfte zusehen, wie die Gemeinschaft wuchs. Elith entwickelte ihren Glauben, vertiefte ihre Spiritualit\u00e4t und ihre Verbindung zu Gott.<\/p>\n<p>Sie lebt in den Herzen ihrer Familie und ihrer Schwestern in der Gemeinschaft weiter.<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitglieder unseres S\u00e4kularinstitutes leben ihr Berufsapostolat meist unerkannt in der Welt. Das Entscheidende ist ihr Wirken f\u00fcr das Reich Gottes und nicht die pers\u00f6nliche Anerkennung. Auf diese Weise versuchen sie, den Grundsatz umzusetzen, den schon der heilige Ignatius von Loyola gepr\u00e4gt hat. Dieser lautet: &#8222;Alles zur gr\u00f6\u00dferen Ehre Gottes!&#8220; Wenn hier die Nachrufe aufscheinen, so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-sidebar-left.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/680"}],"collection":[{"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=680"}],"version-history":[{"count":67,"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1511,"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/680\/revisions\/1511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/saecimds.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}